Walter Bauer-Wabnegg

Walter Bauer-Wabnegg (* 13. April1954 in Straubing) ist ein deutscher Medienwissenschaftler. Seit 2014 ist er Präsident der Universität Erfurt.

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Nach dem Abitur am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg studierte Bauer-Wabnegg ab 1974 Sprach- und Literaturwissenschaften, Theologie und Philosophie in Erlangen und Freiburg im Breisgau und schloss dort mit dem Magister Artium ab. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Franz-Kafka-Archiv in Wuppertal, Freiburg und Oxford tätig, ehe er 1985 mit einer Dissertation über Zirkus und Artisten in Franz Kafkas Werk: Ein Beitrag über Körper und Literatur im Zeitalter der Technik zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach ersten Berufserfahrungen in der Medien- und Agenturtätigkeit wurde Bauer-Wabnegg 1988 Lektor beim Verlag C. H. Beck in München. Anschließend war er ab 1989 selbständiger Medienberater und Kommunikationsdesigner mit Lehrauftrag für Neue Medien an der Universität München und machte durch zahlreiche thematische Vorträge und Publikationen auf sich aufmerksam. 1992 gründete er die Medienagentur medien|design in Nürnberg, aus der er sich wegen seiner akademischen Verpflichtungen um 2000 zurückzog.

Bauer-Wabnegg wurde 1993 Professor für Medientheorie/Medienpraxis im Studiengang Visuelle Kommunikation an der FH Aachen und baute dort die Studienrichtung Medien-Design maßgeblich mit auf. 1997 kam er zunächst im Rahmen einer Professurvertretung an die Bauhaus-Universität Weimar und wurde dort dann 1999 zum regulären Professor für multimediales Erzählen berufen. Das Konzil der Universität wählte ihn am 16. Mai 2001 mit 50 Ja- und sechs Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen zum neuen Universitätsrektor; die Amtseinführung fand am 26. Juni 2001 statt. Von 2004 bis 2009 war er Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Nach seiner Rückkehr aus der Politik wurde er wieder Professor an der Bauhaus-Universität.

Bauer-Wabnegg wurde am 22. Mai 2014 durch den Hochschulrat der Universität Erfurt mit fünf zu zwei Stimmen zum neuen Präsidenten der Universität bestimmt, nachdem der zunächst gewählte Hans Vorländer die Wahl nicht annahm. Im Oktober 2014 trat er die Nachfolge von Kai Brodersen an, der aus gesundheitlichen Gründen nicht für eine weitere Amtszeit kandidierte. Ausschlaggebend für das Votum seien Bauer-Wabneggs hervorragende Kenntnis der Thüringer Hochschullandschaft, seine Versiertheit in bundesweiten Wissenschaftsangelegenheiten sowie seine langjährige Erfahrung in Hochschulleitungsfunktionen gewesen. Im Dezember 2018 wurde er für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.[1]

Walter Bauer-Wabnegg ist verheiratet.

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