VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken

Die VSM · Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken AG ist ein international etablierter Hersteller von flexiblen Schleifmitteln auf Unterlage mit Sitz in Hannover-Hainholz. VSM entwickelt und produziert Schleifmittel für Schleifoperationen an Metall-, Holz- und anderen Werkstoffen. Dabei kommen mehr als 1.400 verschiedene Schleifprodukte zum Einsatz. Der Fokus liegt dabei auf individueller Kundenberatung und anwendungsorientierter Optimierung von Schleifprozessen.

VSM – Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft seit 1898[1]
Gründung 1864
Sitz Hannover, Deutschland
Leitung
  • Bernhard von Heyl (Vorstandsvorsitzender)
  • Jörg M. Henkel (Vorstand)
Mitarbeiterzahl ca. 800 (2018)
Umsatz ca. 145 Mio. EUR (2016)
Branche Schleifmittel
Website www.vsmabrasives.com
Stand: 17. August 2018

. . . VSM Vereinigte Schmirgel- und Maschinen-Fabriken . . .

Das – denkmalgeschützte – Verwaltungsgebäude an der Siegmundstraße Ecke Schulenburger Landstraße in Hannover-Hainholz

Die VSM AG exportiert in ca. 70 Länder der Welt. Zum VSM-Konzern gehören acht Tochtergesellschaften mit 100 % Anteilsbesitz (USA, Kanada, England, Ungarn, Spanien, Frankreich, Kolumbien) sowie Beteiligungen an vier Gesellschaften in Polen, Schweden, der Türkei und der Schweiz. Außerdem betreibt das Unternehmen Vertriebsrepräsentanzen in China, Thailand und Russland. Die ca. 60 Exportpartner sind auf allen Kontinenten mit Schwerpunkt in Europa und Südostasien vertreten. Mehrheitsgesellschafter sind die Starcke GmbH & Co. KG in Melle.[2] und die August Rüggeberg GmbH & Co. KG in Marienheide.

Expressionistisch anmutende Vogelschau-Darstellungen der Fabriken in Hannover-Hainholz mit den Eisenbahngleisen am (heutigen) Bahnhof Hannover-Nordstadt, in Harburg und London, die Schutzmarken mit dem Hirschkäfer und der Schildkröte vom Hansa-Mills Schmirgel-Werk und eine Auflistung der Firmenprodukte;
Werbeanzeige mit Künstlersignatur von Änne Koken in der Illustrirten Zeitung vom 20. April 1911

Das Unternehmen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Siegmund Oppenheim und Siegmund Seeligmann gegründet und ist einer der ältesten europäischen Schleifmittelhersteller. Es produzierte damals noch in Handarbeit Glaspapier in einer Scheune in Hannover-Hainholz. Die handelsgerichtliche Eintragung erfolgte 1864. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann das Unternehmen zusätzlich zu der Produktion von Schleifmitteln mit dem Aufbau einer Maschinenfabrik. Zunächst wurden Schleifmaschinen zur Verwendung von Schleifscheiben konstruiert, später kamen Form- und Gießereimaschinen hinzu. 1898, also knapp 35 Jahre später, fusionierte S. Oppenheim & Co. Hainholz mit Schlesinger & Co. Harburg und dem englischen Tochterwerk zur Vereinigten Schmirgel- und Maschinen-Fabriken AG.

Während des Ersten Weltkriegs wurde das Tochterwerk in Londonenteignet. Infolge der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre wurden 1930 die Maschinenfabrikation und 1931 das Werk in Harburg stillgelegt. Das Unternehmen spezialisierte sich auf Schleifmittel auf flexibler Unterlage mit Hannover-Hainholz als Hauptproduktionsstandort.

Obwohl ein Großteil der Produktionsanlagen in Hannover gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört wurden, konnten sie mit eigenen Mitteln aus Gewinnrücklagen wieder aufgebaut und bereits im Oktober 1945 konnte die erste Produktionsanlage wieder in Betrieb genommen werden.

In den folgenden Jahren vergrößerte sich das Unternehmen durch die Gründung mehrerer Tochtergesellschaften, angefangen 1955 mit der VSM Abrasives Ltd. in Großbritannien und durch Joint Ventures. Die Gebäude wurden z. B. um Laboratorien, Versuchsanlagen, Lagerhallen, Produktionsstraßen erweitert und ein eigenes schleiftechnisches Schulungszentrum eingerichtet. In den folgenden zehn Jahren investierte die VSM unter anderem in eine neue Kornherstellung sowie den weiteren Ausbau des Unternehmens. Dazu wurde auch ein modernes Trainingscenter zur Weiterbildung von Mitarbeitern und Kunden eröffnet.

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