Ready to Die

Ready to Die (englisch für: Bereit zu sterben) ist das Debütalbum des US-amerikanischenHardcore-RappersThe Notorious B.I.G. Es erschien am 13. September 1994 über das Label Bad Boy Records. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde der Tonträger mit sechsfach Platin für über sechs Millionen verkaufte Exemplare ausgezeichnet.[1]

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1992 wurde Notorious B.I.G. von Sean Combs, zu dieser Zeit noch als „Puff Daddy“ bekannt, für Uptown Records unter Vertrag genommen. B.I.G. begann mit den Aufnahmen 1993 und machte sich durch Gastauftritte bei anderen Künstler einen Namen. Die ersten Lieder für sein Album waren sehr düster, der Rapgesang von Notorious B.I.G. noch sehr hoch. B.I.G. hatte bis dahin wenig Erfahrungen im Aufnahmeprozess eines Albums. Er benutzte anfangs ein Notizbuch, um letzte Reime und Verse aufzuschreiben. Auch fehlte es ihm an ausreichend Songmaterial. Als er etwa die Hälfte des Albums fertiggestellt hatte, wurde Sean Combs von der Plattenfirma aus seiner A&R-Stelle entlassen. Auch B.I.G.s Karriere stand damit auf dem Spiel. Zu dieser Zeit war Notorious B.I.G. weiterhin in den Drogenhandel verstrickt. 1994 lud ihn Sean Combs nach New York ein und nahm ihn auf seinem eigenen Label Bad Boy Entertainment unter Vertrag. Unter besseren Bedingungen konnten die Arbeiten fortgeführt werden.[2]

Sean Combs arbeitete als Executive Producer an dem Album. Die eigentliche Produktion übernahm Hitmen Productions, ein Zusammenschluss namhafter Produzenten wie Pete Rock, DJ Premier und Lord Finesse. Das Album enthält zahlreiche Samples von Funk-, Soul– und anderen Hip-Hop-Künstlern. Aus dem Hip-Hop-Bereich befinden sich unter anderem Samples von bekannten Westcoast-Rappern wie Teilen der aufgelösten N.W.A, Lords of the Underground, sowie Onyx auf dem Album. Als Soul-Samples wurden Isaac HayesWalk on By, die Isley Brothers und Kool & the Gang verwendet. Das Intro besteht aus Klassikern der schwarzen Musik. Das bekannte Titellied des Films Superfly von Curtis Mayfield, das oft als erste Rap-Single bezeichnete Rapper’s Delight der Sugar Hill Gang, der erste Hit des Duos Audio Two Top Billin, sowie Tha Shiznit von Snoop Dogg, bilden das Grundgerüst des Intros.

Das Albumcover zeigt ein sitzendes Kind afroamerikanischer Abstammung. Es handelt sich um den damals 1-jährigen Keithroy Yearwood.[3] Am oberen Bildrand steht the notorious BIG und im unteren Teil der Illustration befindet sich der Schriftzug readytodie. Der Hintergrund ist komplett in weiß gehalten.[4]

# Titel Zeit Gastbeiträge Produzenten Samples[5]
1 Intro 3:24 Sean Combs for The Hitmen
2 Things Done Changed 3:57 Dominic Owens/Kevin Scott
3 Gimme the Loot 5:04 Easy Mo Bee
4 Machine Gun Funk 4:16 Easy Mo Bee
5 Warning 3:40 Easy Mo Bee
6 Ready to Die 4:24 Easy Mo Bee
  • Singing in the Morning von The Ohio Players
  • Impeach the President von The Honey Drippers
  • Hospital Prelude of Love Theme von Willie Hutch
  • Ain’t No Half Steppin’ von Big Daddy Kane
  • Two to the Head von Kool G Rap & DJ Polo
7 One More Chance 4:43 Total, Chucky Thompson Sean Combs & Chucky Thompson for The Hitmen
The Bluez Brothers
8 Fuck Me (Interlude) 1:31 Lil’ Kim Sean „Puffy“ Combs for The Hitmen
9 The What 3:57 Method Man Easy Mo Bee
10 Juicy 5:03 Total Sean Combs for The Hitmen
Poke
11 Everyday Struggle 5:19 The Bluez Brothers
12 Me & My Bitch 4:00 Sybil Pennix Sean Combs & Chucky Thompson for The Hitmen
The Bluez Brothers
  • Computer Love von Zapp
13 Big Poppa 4:13 Sean Combs & Chucky Thompson for The Hitmen
14 Respect 5:22 Diana King Sean Combs for The Hitmen
Poke
15 Friend of Mine 3:28 Easy Mo Bee
16 Unbelievable 3:43 DJ Premier
  • Remind Me von Patrice Rushen
  • Impeach the President von The Honey Drippers
  • The What von The Notorious B.I.G.
  • Your Body’s Callin’ von R. Kelly
17 Suicidal Thoughts 2:54 Lord Finesse
18(*) Who Shot Ya? 5:19 Faith Evans Sean Combs & Nashiem Myrick for The Hitmen
  • I’m Afraid the Masquerade Is Over von David Porter
19(*) Just Playing (Dreams) 2:43 Rashad Smith
  • Blues and Pants von James Brown

(*) Die Titel 18 und 19 sind Bonussongs auf der Wiederveröffentlichung von 2004.

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