Der stumme Schrei

Der stumme Schrei (engl. Original: The Silent Scream) ist ein Pro-Life-Film aus dem Jahr 1984. Regie führte Jack Duane Dabner. Erzähler war der GynäkologeBernard Nathanson, ein Aktivist der Lebensrechtsbewegung. Der Film wurde in Zusammenarbeit mit der Lebensrechtsgruppierung National Right to Life Committee produziert.[1]

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Film
Deutscher Titel Der stumme Schrei
Originaltitel The Silent Scream
Produktionsland USA
Originalsprache englisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 28 Minuten
Stab
Regie Jack Duane Dabner
Drehbuch Donald S. Smith
Produktion Jack Duane Dabner, Donald S. Smith
Musik James Gabriel Stipech
Kamera Roger Boller
Schnitt Dan R. Fouts
Chronologie

Nachfolger 
Eclipse of Reason

Der Film stellt den Vorgang einer Abtreibung durch Ultraschallaufnahmen des Uterus dar. Während der Durchführung wird beschrieben, wie der Fötus das Gesicht wie bei Schmerzensschreien zu verziehen scheint. Das Video war ein populäres Mittel der Lebensrechtsbewegung in ihrem Kampf gegen Abtreibung,[2] wobei viele Ärzte die Darstellung als irreführend kritisierten.[3][4]

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Bernard Nathanson tritt als medizinischer Experte und Erzähler auf, der die Schritte einer Abtreibung in ihrer Reihenfolge beschreibt. Er gibt an, dass er „aus der Perspektive des Opfers“ berichte,[5] und betont mehrmals seine Bekehrung vom Abtreibungsarzt zum „Pro-Life“-Aktivisten.[6] Nathanson präsentiert zunächst Fötusmodelle aus Plastik und führt die Instrumente vor, die üblicherweise damals bei Abtreibungen verwendet wurden. Dann folgt eine zusammengesetzte Abfolge von Ultraschallaufnahmen von der Abtreibung eines zwölf Wochen alten Fötus aus den 80er Jahren, den Nathanson als Kind beschreibt.[7] Vor einem Bildschirm zeigt er Ultraschallaufnahmen eines Fötus in der Gebärmutter. Während die Aufnahmen einer Abtreibung auf dem Schirm erscheinen, beschreibt Nathanson Schritt für Schritt, was passiert, und erklärt die Instrumente, die in die Gebärmutter eingeführt werden. Nathanson hält eine Zange vor die Ultraschallaufnahmen auf dem Bildschirm und führt die Bewegung vor, mit der die Zange angeblich den Schädel des Fötus zerdrücke – die Szene wird nicht in den Ultraschallaufnahmen gezeigt.[7] Eine Saugkanüle wird als tödliche Waffe beschrieben, die ihn zerstückle und zerstöre. Er führt aus, dass der Fötus, unvorbereitet auf das Eindringen von Fremdkörpern in die Gebärmutter, der Kanüle auszuweichen versuche,[5] und beschreibt ihn als Kind, das von den gefühllosen Stahlinstrumenten des Abtreibungsarztes zerrissen werde.[8] Nathanson schreibt dem Fötus Gefühle und Intelligenz zu, indem er z. B. behauptet, dass der Fötus die „Aggression in seinem Zufluchtsort“ verspüre und die „tödliche Gefahr“ bewusst wahrnehme. Nathanson erwähnt, wie sich der Herzschlag des Fötus beschleunigt und wie er seinen Mund zu einem Schrei zu öffnen scheine, dem titelgebenden „stummen Schrei“.[8]

Im Anschluss an die Ultraschallaufnahmen zeigt Nathanson Fotos zerstückelter Föten zusammen mit Außenaufnahmen von Frauenkliniken.[7] Nathanson schließt den Film mit einer Erörterung, welche Folgen es habe, dieses Material Frauen vorzuenthalten. Er glaubt, der Film sei notwendig, um Frauen über Abtreibungsfragen aufzuklären.

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