Amoklauf von Killeen

Der Amoklauf von Killeen ereignete sich am 16. Oktober 1991 in Killeen, Bell County, Texas, USA. Ein Mann eröffnete wahllos das Feuer auf Kunden und Angestellte einer Cafeteria, tötete 23 Menschen und verletzte rund 20 weitere. Nach einem Schusswechsel mit der Polizei beging er Suizid. Es handelte sich um den bis zu diesem Zeitpunkt opferreichsten Amoklauf in der Geschichte der USA.

. . . Amoklauf von Killeen . . .

Am 16. Oktober 1991 durchbrach laut unterschiedlichen Angaben zwischen 12:39 und 12:45 Uhr Ortszeit,[1][2] ein hellblauer Ford RangerPickup die gläserne Front der Luby’s Cafeteria an der U.S. Route 190 in Killeen. Während die anwesenden Gäste und Angestellten von einem Unfall ausgingen und einige zum Fahrzeug liefen um dem vermeintlich verletzten Fahrer zu helfen, stieg dieser aus und eröffnete das Feuer aus zwei halbautomatischen Pistolen vom Typ Glock 17 und Ruger P89. Dabei rief der Attentäter „Alle Frauen in Killeen und Belton sind Giftschlangen! Das habt ihr mir und meiner Familie angetan! Das hat Bell County mir angetan. War es das wert? Das ist der Tag der Heimzahlung!“[3] Während der anschließenden zehn- bis fünfzehnminütigen Schießerei wurden mehr als 40 Menschen getroffen, 23 davon tödlich. Das jüngste Opfer war 29 Jahre alt, das älteste Opfer 75. Mehr als 20 weitere Personen wurden verletzt.[4] 14 der Todesopfer waren Frauen.

Die Luby’s Cafeteria war wegen des Feiertags Boss Day ungewöhnlich gut besucht, laut unterschiedlichen Angaben sollen sich zwischen 80 und 150 Menschen im Gebäude aufgehalten haben.[5][6] Der Mechaniker Tommy Vaughn durchsprang eines der großen Glasfenster und ermöglichte so einer größeren Anzahl von Menschen die Flucht. Viele der Anwesenden versuchten sich zu verstecken; ein 19-jähriger Angestellter etwa wurde erst am nächsten Tag aus einem Geschirrspüler befreit.

Officer Chuck Longwell und Officer Kenneth Olson trafen nach wenigen Minuten als erste Polizisten am Tatort ein. Sie hatten sich auf der Rückfahrt von einem Undercover-Einsatz zur Bekämpfung der Drogenkriminalität befunden. Zusammen mit Officer Al Morris lokalisierten sie den Schützen. Es soll dabei auf etwa zehn Meter Entfernung zu einem Schusswechsel gekommen sein, bei dem der Täter in die rechte Schulter getroffen wurde. Dieser zog sich anschließend in die Waschräume zurück und erschoss sich selbst. Zuvor hatte er der Polizei gegenüber noch mitgeteilt, dass er Geiseln in seiner Gewalt habe.

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