Sola-Basilika

Die Sola-Basilika (auch Solabasilika geschrieben) in Solnhofen im mittelfränkischenLandkreis Weißenburg-Gunzenhausen zählte mit ihrer äußerst qualitätvollen Ausstattung mit Stuck und vegetabilen Kapitellen zu den bedeutenden Kirchenbauten des frühen 11. Jahrhunderts.[1] Die heute ruinöse Basilika war einst die Kirche einer Propstei des Klosters Fulda und Grabeskirche des Heiligen Sola.[2] Der Schmuck der Basilika ist eines der frühesten Beispiele für die Verwendung von Stuckmaterial in der Region, und das Sola-Grab zählt zu den größten kunstgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten Mittelfrankens.[3]

Die Sola-Basilika

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Grundriss der Sola-Basilika mit den Vorgängerbauten.

Auf der Anlage der Sola-Basilika wurden eine mesolithischeFreilandstation und ein Verhüttungsplatz der Späthallstatt- und Frühlatènezeit sowie des Frühmittelalters entdeckt. Diese Siedlungsspuren reichen bis ca. 8000 vor Christus zurück.[4] Die Sola-Basilika wurde auf den Fundamenten mehrerer Vorgängerkirchen errichtet. Die beiden ältesten Kirchen entstanden vermutlich im 7. Jahrhundert als Eigenkirchen eines herrschaftlichen Hofes.[5] Zunächst entstand ein kleiner Kirchenbau mit fast quadratischem Schiff von 9,5 Metern Länge und 7 Metern Breite sowie zwei nebeneinanderliegenden Apsiden. Diese erste Kirche ist der nördlichste Vertreter eines frühen Bautyps mit zwei oder drei Apsiden.[6] Ihr folgte eine durch Anbauten um 700 errichtete, größere Saalkirche mit schmalem Zugang zum Chor.[6] Diese zweite Kirche fiel vermutlich den Kriegszügen Karl Martells 725 und 728 gegen die Bajuwaren zum Opfer. Eine dritte Kirche wurde wahrscheinlich für den hl. Sola von Husen mit Unterstützung von Willibald und Wunibald als Bethaus errichtet.[3]

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