Breslau-Elf

Als Breslau-Elf wird jene deutsche Fußballnationalmannschaft bezeichnet, die in einem Freundschaftsspiel am 16. Mai 1937 im schlesischen BreslauDänemark mit 8:0 schlug. Das Spiel der deutschen Mannschaft gilt bis heute als einer ihrer besten Auftritte.[2][3] Der Termin unterbrach die laufende deutsche Fußballmeisterschaft.

Das „Olympiastadion“ in Breslau (1937 Hermann-Göring-Stadion[1]) mit Glockenturm (2017)

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Die deutsche Nationalmannschaft erreichte unter ReichstrainerOtto Nerz bei der Weltmeisterschaft 1934 den dritten Platz (3:2 gegen Österreich). Bei den Olympischen Spielen in Berlin 1936 schied die Mannschaft im Viertelfinale aus (0:2 gegen Norwegen). Die beiden Länderspiele vor Breslau konnte die deutsche Mannschaft mit Mühe 1:0 gewinnen (gegen Belgien und in der Schweiz).[3]

Die dänische Mannschaft war zuvor seit November 1935 in vier Spielen unbesiegt geblieben.[3]

Der Mannschaftskader des seit dem 2. November 1936 zusammenarbeitenden Trainerduos[2]Sepp Herberger (Reichstrainer) und Otto Nerz (Referent für die Nationalmannschaft) setzte sich u. a. noch aus sieben Spielern zusammen, die bei der Weltmeisterschaft 1934 in Italien überraschend den dritten Platz erreicht hatte (Jakob, Janes, Münzenberg, Goldbrunner, Lehner, Siffling und Szepan). Sie wurde ergänzt um weitere Spieler, die ebenfalls alle schon zuvor in der Nationalmannschaft gespielt hatten. Dabei handelte es sich um das Schweinfurter Läuferpaar Kitzinger (bei den Olympischen Spielen 1936 verletzt) und Kupfer (Nationalspieler seit 1937) und die Schalker Gellesch und Urban (beide Nationalspieler seit 1935). Dazu kam der Ersatzspieler Franz Elbern vom SV Beuel 06 (ebenfalls Nationalspieler seit 1935).[3]

Die deutsche Mannschaft spielte somit mit folgender Aufstellung (Herkunftsvereine in Klammern):

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