155 mm Gun M1

Die 155 mm Gun M1 und M2 (später als M59), allgemein bekannt als Long Tom, war eine 155-Millimeter-Feldhaubitze der United States Army, die im Zweiten Weltkrieg und im Koreakrieg eingesetzt wurde. Sie ersetzte die Canon de 155 mm GPF.

155 mm Gun M1


M1 Long Tom in Fahrstellung im US Army Ordnance Museum

Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: M1 155 mm Long Tom
Entwicklungsjahr: 1930er-Jahre
Mannschaft: 14
Technische Daten
Rohrlänge: 6,97 m
Kaliber:

155 mm (6.1 inch)

Kaliberlänge: L/45
Kadenz: 0,66 Schuss/min
Höhenrichtbereich: 0° ±65° Winkelgrad
Seitenrichtbereich: 60°

. . . 155 mm Gun M1 . . .

Vor ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg waren die Vereinigten Staaten nur äußerst unzureichend mit schwerer Artillerie ausgestattet. Um dem abzuhelfen, wurde eine Anzahl solcher Geschütze aus anderen Ländern importiert, einschließlich der Canon de 155mm GPF aus Frankreich. Nach dem Ende des Krieges begannen in den USA Entwicklungsarbeiten, um die vorhandenen Geschütze und Lafetten zu verbessern. Nachdem eine Anzahl an Prototypen in den 1920er- und 1930er-Jahren hergestellt worden waren, stellte man die Arbeiten aus Geldmangel zunächst wieder ein. Im Jahre 1938 wurde dann der Prototyp „155 mm Gun T4“ auf der Lafette „T2“ als „155 mm gun M1 on Carriage M1“ eingeführt.

Die neue Variante verwendete ein Geschützrohr, das weitgehend dem Vorgängermodell „155 mm GPF“ ähnelte, jedoch wurde jetzt ein „Asbury-Verschluss“ verwendet[1].

Die neue Lafette (Split-trail carriage) war mit vier Radpaaren ausgestattet, die in Feuerstellung angehoben werden konnten und dem Geschütz dadurch einen sicheren Stand verschafften, was letztendlich zu besseren Schießergebnissen führte.

Dieses Modell wurde zu den Varianten M1A1 und M2 weiterentwickelt. Eine erneute Modernisierungsmaßnahme nach dem Zweiten Weltkrieg führte dann zum Typ M59.

„Long Tom“-Mannschaft bei der Ausbildung in England

Der „Long Tom“ wurde erstmals am 24. Dezember 1942 von der „A“ Battery des „36th Field Artillery Battalion“ der US Army in Nordafrika eingesetzt. Insgesamt wurden wahrscheinlich 49 Artillerie-Bataillone (einschließlich der 40 auf den europäischen und 7 auf dem pazifischen Kriegsschauplatz) mit dem Gerät ausgestattet. Die bevorzugte Zugmaschine war zunächst der „Artillery tractor“ „Mack NO 6×6 7½ ton“ LKW, der dann ab 1943 von der Kettenzugmaschine M4 High-Speed Tractor[2] abgelöst wurde.

Auf Grund des Lend-Lease-Act-Programms wurden 184 Geschütze an Großbritannien und 25 Geschütze an Frankreich geliefert.[3]

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