The Ruling Class

The Ruling Class ist eine britische Filmkomödie aus dem Jahr 1972 von Peter Medak, Drehbuchautor Peter Barnes adaptierte hierfür sein gleichnamiges Theaterstück.

Film
Originaltitel The Ruling Class
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1972
Länge 154 Minuten
Stab
Regie Peter Medak
Drehbuch Peter Barnes
Produktion Jack Hawkins,
Jules Buck
Musik John Cameron
Kamera Ken Hodges
Schnitt Ray Lovejoy
Besetzung

. . . The Ruling Class . . .

Ralph Gurney, der 13. Earl of Gurney, kommt durch Spielerei mit Atemkontrolle ums Leben. Sein Nachfolger, der 14. Earl of Gurney, wird Jack Gurney, der sich als Gott sieht und Familie und Freunde mit seinem Gerede über Liebe und Barmherzigkeit schockt. Zudem entwickelt Jack eine Neigung zu spontanem Gesang und Tanz und schläft gerne aufrecht auf einem Kreuz. Die unangenehmen Fakten, die ihn beispielsweise als Earl identifizieren, ignoriert er.

Jacks skrupelloser Onkel Sir Charles verheiratet ihn mit seiner Geliebten Grace. Charles hofft darauf, dass Jack einen Nachfolger zeugt und dann in ein Heim eingewiesen werden kann. Allerdings verliebt sich Grace in Jack. Eine weitere Freundin findet er in Lady Claire, der Frau seines Onkels, die ihren Mann hasst. Claire beginnt eine Affäre mit Jacks Psychiater Dr. Herder, um ihn dazu zu bringen, Jack schneller zu heilen. Herders intensive Psychotherapien bleiben jedoch erfolglos. Jack ist so sehr davon überzeugt, der Gott der Liebe zu sein, dass er gegenteilige Behauptungen als Äußerungen von Wahnsinnigen abtut.

Grace wird schwanger und steht bald kurz vor der Niederkunft. Herder will noch einen Therapieversuch wagen und stellt Jack einem anderen Patienten vor. McKyle glaubt, er sei der „elektrische Messias“ und überzeugt Jack davon, sich einer Elektroschocktherapie zu unterziehen. Die Therapie soll Jack aus seiner Illusion herausholen und ihm klarmachen, dass nicht zwei Männer Gott sein können. Der Plan funktioniert, und als Grace einen gesunden Sohn zur Welt bringt, kehrt Jack heim und ruft: „Ich bin Jack, ich bin Jack“. Allerdings glaubt er nun, dass er Jack the Ripper sei. Sir Charles lässt Jack von einem anderen Psychiater, Dr. Truscott, untersuchen, damit er ihn danach in eine Anstalt einweisen lassen kann. Doch Truscott kann keine Geisteskrankheit feststellen, im Gegenteil erkennt er in Jack einen alten Klassenkameraden aus dem Eton College.

Jack wandelt sich zu einem brutalen Psychopathen voller Frauenhass, der sich aber in Gesellschaft ganz normal verhält. Als Lady Claire versucht, Jack zu verführen, fühlt er sich dermaßen angeekelt, dass er sie umbringt. Den Mord hängt er Tucker, dem Familienbutler, an. Mit einer scharfen Rede, bei der er für die Todes- und Körperstrafe eintritt, fordert er seinen Einzug ins House of Lords, dem Oberhaus des britischen Parlaments. Seine Rede wird von den Lords begeistert aufgenommen. In der Nacht sagt Grace ihm, wie sehr sie ihn liebe. Daraufhin ermordet Jack seine Frau.

Das Ende des Films bleibt offen.

„Ein wundervoller, wilder Ritt. Peter O’Toole ist außerordentlich.“

Bob Bloom, Journal and Courier (Lafayette/Indiana)[1]

„Gewagt, brillant und respektlos, mit etwas, das die beste Leistung von Peter O’Toole sein könnte.“

Ken Hanke, Mountain XPress[2]

. . . The Ruling Class . . .

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