Nicolae Constantin

Nicolae Constantin (* 28. Mai1925 in Ploiești, Kreis Prahova) ist ein ehemaliger rumänischerPolitiker der Rumänischen Kommunistischen Partei PMR (Partidul Muncitoresc Român) und ab 1965 PCR (Partidul Comunist Român), der unter anderem von 1979 bis zur rumänischen Revolution am 22. Dezember 1989 Mitglied des Politischen Exekutivkomitees des Zentralkomitees (ZK) der PCR sowie zwischen 1987 und 1989 auch Präsident des Zentralen Parteihochschule war. Darüber hinaus war er von 1979 bis 1982 sowie erneut zwischen 1984 und 1987 Vize-Ministerpräsident.

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Constantin besuchte von 1932 bis 1939 die Grundschule und absolvierte im Anschluss eine Berufsausbildung zum Drechsler in Ploiești. Nach Beendigung der Ausbildung 1942 arbeitete er in diesem Beruf, und zwar zunächst bis Februar 1943 in der dortigen Rumänisch-Amerikanischen Raffinerie sowie anschließend zwischen Februar 1943 und Oktober 1944 in der dortigen Metallurgischen Fabrik Mârgineanca, ehe er von Oktober 1944 bis September 1950 wieder als Drechsler in der Rumänisch-Amerikanischen Raffinerie beschäftigt war. Während dieser Zeit trat er im August 1945 der damaligen Kommunistischen Partei PCR (Partidul Comunist din România) als Mitglied bei.

Im September 1950 begann Constantin ein Maschinenbaustudium am Polytechnischen Institut Bukarest, das er 1955 abschloss. Anschließend war er zunächst als Maschinenbauingenieur in der Fabrik 1 Mai in Ploiești tätig sowie anschließend von 1956 bis März 1958 als Oberingenieur im Werk für vorgefertigte Metalle, ehe er von März 1958 bis November 1959 Direktor des Werkes für Chemie- und Raffineriebau Nr. 2 Victoria war.

Während seiner Tätigkeit als Direktor des Werkes für Werften- und Ingenieurbau in Brazi von November 1959 bis zum 11. Oktober 1961 wurde er 1960 Mitglied des Büros des Parteikomitees von Ploiești und absolvierte 1961 auch ein Abendstudium im Fach Marxismus-Leninismus. Nachdem er vom 11. Oktober 1961 bis zum 13. April 1962 Sekretär für Wirtschaft im Stadtparteikomitee von Ploiești war, fungierte er zwischen dem 13. April 1962 und dem 16. Februar 1964 als stellvertretender Leiter der ZK-Abteilung für Wirtschaft, ehe er vom 16. Februar 1964 bis zum 11. November 1965 Sekretär für Wirtschaft des Parteikomitees im Kreis Hunedoara war.

Am 11. November 1965 wurde Constantin Vizeminister für die Maschinenbauindustrie und bekleidete dieses Amt bis zum 13. Oktober 1969. Während dieser Zeit absolvierte er zudem zwischen 1965 und 1968 ein Studium an der Parteihochschule „Ștefan Gheorghiu“. Anschließend war er zwischen Oktober 1969 und 1973 Sekretär für Wirtschaft des Parteikomitees im Kreis Arad sowie danach von 1972 bis 1973 Generaldirektor des Kombinates für Fahrzeugbau (Centralei Industriale de Mașini Unelte). Daraufhin wurde er 1973 Sekretär für Wirtschaft des Parteikomitees von Bukarest sowie 1974 Präsident des Städtischen Rates für die Kontrolle der Arbeit der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten von Bukarest und auch seit dem 3. Juni 1974 Mitglied des Zentralrates für die Kontrolle der Arbeit der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten.

Constantin wurde anschließend am 27. Januar 1977 Erster Sekretär des Parteikomitees und Präsident des Exekutivkomitees des Volksrates im Kreis Galați und bekleidete diese Funktionen bis zum 30. Dezember 1978. Anschließend fungierte er zwischen dem 30. Dezember 1978 und dem 26. März 1979 als Vorsitzender des Beraterstabes des Präsidenten der Sozialistischen Republik Rumänien, Nicolae Ceaușescu.

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