Insel der Verheißung

Insel der Verheißung (Originaltitel: Saturday Island und alternativ Island of Desire) ist ein britischerAbenteuerfilm aus dem Jahr 1952 unter Regie von Stuart Heisler, der auch das Drehbuch zusammen mit Stephanie Nordli verfasste. Die Hauptrollen sind mit Linda Darnell, Tab Hunter und Donald Gray besetzt.

Film
Deutscher Titel Insel der Verheißung
Originaltitel Saturday Island /
Island of Desire
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1952
Länge 102 Minuten
Altersfreigabe FSK12
Stab
Regie Stuart Heisler
Drehbuch Stuart Heisler,
Stephanie Nordli
Produktion David E. Rose
Musik William Alwyn
Kamera Arthur Ibbetson,
Oswald Morris
Schnitt Russell Lloyd
Besetzung
  • Linda Darnell: Leutnant Elisabeth Smythe
  • Tab Hunter: Marinekorporal Michael J. „Chicken“ Dugan
  • Donald Gray: William Peck
  • John Laurie: Grimshaw (1930)
  • Sheila Chong: Tukua (1930)
  • Russell Waters: Dr. Snyder
  • MacDonald Parke: Schiffskapitän

. . . Insel der Verheißung . . .

Im Zweiten Weltkrieg wird ein Lazarettschiff auf seiner Heimfahrt von einer Mine getroffen und sinkt. Der noch sehr junge, amerikanische Marinekorporal Michael Dugan kann sich gerade noch rechtzeitig in ein Boot retten, das in der allgemeinen Verwirrung leer ins Wasser gelassen worden war. Als er die Krankenschwester Elisabeth Smythe im Wasser treiben sieht, rettet er sie in das Boot. Obwohl die Dame einige Jahre älter ist als er, fühlt er sich zunehmend zu ihr hingezogen.

Etliche Tage später treibt das Boot auf eine kleine Südseeinsel zu und zerschellt am Riff. Den Schiffbrüchigen gelingt es, sich auf das Eiland zu retten. Trinkwasser und Früchte gibt es im Überfluss. Auch Vogeleier, Fische und Wildbret bereichern den Speiseplan. Je länger aber der unfreiwillige Aufenthalt dauert, desto verstörter wird Elisabeth. Als sie einmal von Michael erneut gerettet wird und der sie heftig begehrt, weist sie ihn zurück – Elisabeth ist selbst verwirrt, da sie bisher nur auf ihren Traum, einmal Ärztin zu werden, fokussiert war und daher nie Romanzen hatte. Elisabeth öffnet sich allerdings langsam und kann es nicht mehr ertragen, ihren Retter tief unglücklich zu sehen. Als sie sich ihm hingibt, wünscht Michael, der Aufenthalt auf der Insel möge nie enden.

Eines Tages ist der britische Flieger William Peck gezwungen, auf dem Eiland notzulanden. Dabei überschlägt sich die Maschine und steht sofort in Flammen. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Michael, den Bruchpiloten zu retten. Liebevoll wird er von der Krankenschwester gesund gepflegt. Doch je länger William mit Elisabeth und Michael die Insel teilen muss, desto stärker wächst in Michael die Eifersucht auf den Neuling. Als dieser voll genesen ist, wird er von dem jüngeren Michael zum Kampf gefordert und zu Boden geschlagen. Möglicherweise hätte dies gefährlich für William werden können, wäre nicht just in diesem Moment am Horizont ein durch den Bordfunk der Flugzeugmaschine verständigtes Schiff aufgetaucht, welches das Eiland ansteuert. Jetzt sind alle drei froh, dass sich ihre Robinsonade dem Ende nähert.

Auf dem Schiff sehen alle drei ihre Lage von einem anderen Blickwinkel aus. Michael muss einsehen, dass Elisabeth besser zu William passt als zu ihm. Schließlich versöhnen sich die beiden Rivalen miteinander.

Als Vorlage diente die Erzählung Saturday Island des britischen Autors Hugh Brooke (1902–1977), der beispielsweise auch das Drehbuch zu dem Horrorfilm Donovans Hirn schrieb. Produziert wurde Insel der Verheißung von der englischen Firma Coronado Productions, aber auch unter der finanziellen Beteiligung des amerikanischen Filmstudios RKO Pictures, die den Film international vertrieben. Obwohl der Film damit überwiegend eine britische Produktion darstellte, waren der Regisseur Heisler sowie die Hauptdarsteller Linda Darnell und Tab Hunter Amerikaner. Für Hunter war Insel der Verheißung die erste größere Filmrolle, durch die er dank des kommerziellen Erfolgs der Produktion gleich breitere Bekanntheit erreichte. Der Südafrikaner Donald Gray (1914–1978), der die dritte Hauptrolle des Films spielt, hatte auch im echten Leben seinen linken Arm amputiert. Er hatte ihn 1944 während seines Einsatzes im Zweiten Weltkrieg durch eine Granate in Caen verloren.[1]

Gedreht wurde nicht in der Südsee, sondern in den Nettlefold Studios im englischen Walton-on-Thames sowie auf Jamaika. Ein Hurricane verzögerte im Sommer 1951 die Dreharbeiten auf Jamaika um zwei Wochen.[2] In Großbritannien kam der Streifen zum ersten Mal am 20. März 1952 ins Kino, in Deutschland am 27. Februar 1953.

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