Villers-la-Chèvre

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Villers-la-Chèvre
Villers-la-Chèvre (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Meurthe-et-Moselle (54)
Arrondissement Briey
Gemeindeverband Terre Lorraine du Longuyonnais
Koordinaten 49° 30′ N,  42′ O49.5052777777785.6944444444444
Höhe 312–380 m
Fläche 4,02 km²
Einwohner 560 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 139 Einw./km²
Postleitzahl 54870
INSEE-Code 54574
Website http://www.villerslachevre.fr/

Kirche St. Stefan und St. Michael

Villers-la-Chèvre (luxemburgisch: Geesswëller) ist eine französischeGemeinde mit 560 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Meurthe-et-Moselle in der RegionGrand Est. Sie gehört zum Arrondissement Briey und zum 2013 gegründeten Gemeindeverband Terre Lorraine du Longuyonnais.

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Die Gemeinde Villers-la-Chèvre liegt nahe dem Dreiländereck Frankreich-BelgienLuxemburg, etwa sechs Kilometer westsüdwestlich von Longwy. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf einem wenig gegliederten Plateau nördlich des tief einschneidenden Chierstales.

Nachbargemeinden von Villers-la-Chèvre sind Cosnes-et-Romain im Norden und Osten, Cons-la-Grandville im Süden, Montigny-sur-Chiers im Südwesten sowie Fresnois-la-Montagne im Westen.

Der Name des Ortes entwickelte sich von Villers-la-Chièvres 1304 über Villers-la-Chepvre im Jahr 1613 zum heutigen Villers-la-Chèvre. Man nimmt an, dass Chèvre (= Ziege) eine Verformung des Flussnamens Chiers ist, der südlich des Ortes fließt.

Im 14. Jahrhundert unterstellten die Herren von Cons das Dorf dem „Gesetz von Beaumont“ (Loi de Beaumont), das vielen Orten im Nordosten Frankreichs, im Süden Belgiens und in Luxemburg ermöglichte, eigene Magistrate zu wählen.

Graf Jean de Lambertye wurde durch die Heirat mit Marguerite de Custine Baron in Cons-la-Grandville und 1641 Vasall des Königs von Frankreich und 1660 der Herzöge von Lothringen (1660).

Während der Zeit des Ancien Régime war die Pfarrei Villers Teil des Dekanats in Bazailles, 15 Kilometer südöstlich von Villers-la-Chèvre.[1]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2018
Einwohner 170 179 188 284 389 488 536 560

Im Jahr 2016 wurde mit 577 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von annuaire-mairie[2] und INSEE[3].

Kapelle Notre-Dame-de-Bonsecours
  • Pfarrkirche St. Stefan und St. Michael (Saint-Etienne, Saint-Michel), ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, 1741 nach Zerstörungen wieder aufgebaut, 1832 bis 1836 neuer Glockenturm, Sakristei ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-de-Bonsecours (Mariahilf) aus dem 19. Jahrhundert, auch Notre-Dame-des Voyageurs genannt
  • Lavoir aus dem Jahr 1778

. . . Villers-la-Chèvre . . .

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