Susanne Albrecht

Susanne Albrecht (* 1. März1951 in Hamburg) ist eine ehemalige deutsche Terroristin, die der zweiten Generation der Rote Armee Fraktion (RAF) zugerechnet wird. Sie war 1977 an der Ermordung Jürgen Pontos sowie am gescheiterten Anschlag auf die Bundesanwaltschaft und 1979 am fehlgeschlagenen Attentat auf den NATO-OberbefehlshaberAlexander Haig beteiligt. Von 1980 bis 1990 lebte sie unter anderen Namen als RAF-Aussteigerin in der DDR. Nach ihrer Enttarnung im Juni 1990 wurde sie zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. 1996 kam sie aus der Haft frei und lebt seither unter anderem Namen.

Dieser Artikel behandelt das RAF-Mitglied. Zur Künstlerin siehe Susanne Albrecht (Künstlerin).

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Susanne Albrecht ist die Tochter des Hamburger Rechtsanwaltes Hans-Christian Albrecht (1920–2007) und dessen Frau Christa, geb. Dubois (1925–2016), einer Bibliothekarin, die aus einer Offiziersfamilie aus Berlin stammte.[1][2][3][4] Ihre Großmutter Grete Albrecht war bis 1965 Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes.

Susanne Albrecht wuchs mit drei Geschwistern[5][6] in Hamburg-Blankenese auf, besuchte nach der Volksschule das Gymnasium Willhöden in Blankenese.[7] Als sie dort nicht mehr die geforderten Leistungen erbrachte, schickten sie ihre Eltern auf das Internat Solling[8] in Holzminden.[9] Dort bestand sie im Mai 1971 ihr Abitur und absolvierte in einem Hamburger Krankenhaus ein Praktikum. In dieser Zeit nahm sich ihr damaliger Freund, der noch im Internat war, das Leben.[8] Für seinen Tod machte sie „die Erwachsenwelt“ verantwortlich.[8] Mit 21 Jahren zog sie zu Hause aus, begann ein Studium der Pädagogik, Soziologie und Psychologie an der Universität Hamburg, wechselte ihren Freundeskreis, kümmerte sich um milieugeschädigte Vorschulkinder,[9] und verkehrte in der Hamburger Hausbesetzerszene.

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