Schelesnodoroschnoje (Kaliningrad)

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Schelesnodoroschnoje (russisch Железнодорожноө, deutsch Karczarningken, 1929 bis 1945 Blumenfeld, litauisch Karčiarninkai) ist ein Ort in der russischenOblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Krasnosnamensk im Rajon Krasnosnamensk.

Siedlung

Schelesnodoroschnoje
Karczarningken (Blumenfeld)

Железнодорожное
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Krasnosnamensk
Gegründet um 1580
Frühere Namen Kartzschamninknen (nach 1625),
Kartzawinken (nach 1728),
Kartzanincken (nach 1785),
Kartszarningken (nach 1871),
Karczarningken (bis 1929),
Blumenfeld (1929–1946)
Bevölkerung 157 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Zeitzone UTC+2
Telefonvorwahl (+7) 40164
Postleitzahl 238743
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 218 804 002
Geographische Lage
Koordinaten 54° 45′ N, 22° 30′ O54.757522.495555555556
Schelesnodoroschnoje (Kaliningrad) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Schelesnodoroschnoje (Kaliningrad) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad

. . . Schelesnodoroschnoje (Kaliningrad) . . .

Schelesnodoroschnoje liegt zwei Kilometer südlich der früheren Kreisstadt Dobrowolsk(Pillkallen/Schloßberg) und 21 Kilometer südlich der heutigen Rajonstadt Krasnosnamensk(Lasdehnen/Haselberg) an der Regionalstraße 27A-059 (ex R510). Innerorts endet ein von Sadowoje(Jentkutkampen/Burgkampen) – zum Rajon Nesterow gehörig – herkommender Landweg. Eine Bahnanbindung besteht nicht mehr. Bis 1945 war der nächste Bahnhof in Dobrowolsk an der Bahnstrecke Tilsit–Stallupönen/Ebenrode und an der Pillkaller Kleinbahn.

Das einstige Karczarningken[2] war vor 1945 ein kleines Dorf. Von 1874 bis 1945 gehörte es zum AmtsbezirkUszpiaunen[3] (1936 bis 1939 „Amtsbezirk Uschpiaunen“, 1939 bis 1945 „Amtsbezirk Kiesdorf (Ostpr.)“) im Kreis Pillkallen (1939 bis 1946 „Landkreis Schloßberg (Ostpr.)“) im Regierungsbezirk Gumbinnen der preußischenProvinz Ostpreußen. Am 12. Juli 1929 wurde das Dorf in „Blumenfeld“ umbenannt.

In Kriegsfolge wurde der Ort 1945 mit dem gesamten nördlichen Ostpreußen der Sowjetunion zugeführt. Im Jahr 1950 erhielt er die russische Bezeichnung „Schelesnodoroschnoje“ und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Dobrowolski selski Sowet im Rajon Krasnosnamensk zugeordnet.[4] Von 2008 bis 2015 gehörte Schelesnodoroschnoje zur Landgemeinde Dobrowolskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Krasnosnamensk.

Jahr Einwohner[5]
1910 394
1933 419
1939 431
2002 165
2010 157

. . . Schelesnodoroschnoje (Kaliningrad) . . .

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