Maxglan

Maxglan ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt Salzburg in Österreich.

Der Stadtteil Maxglan

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Der geschlossene Siedlungsraum von Maxglan wird im Norden von der Westbahnlinie begrenzt, im Osten von der Linie Aiglhofstraße – Müllner Almkanalarm – Neutorstraße – Bräuhausstraße – Glan. Im Süden bilden die Wiesen des Salzburger Flughafens die Grenze, im Westen gegen Taxham hin die Rosa-Hofmann-Straße und die bis zur Bahn gedachte Verlängerung der Favoritagasse. Die Grenze zwischen Maxglan-Riedenburg und dem eigentlichen Stadtteil Riedenburg, der Bräuhausstraße wird dabei manchmal unterschiedlich gezogen. In Maxglan leben heute 14.000 Menschen. Maxglan ist damit der drittgrößte Stadtteil Salzburgs nach Liefering und Lehen.

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert war Maxglan (nach der Bevölkerungszahl) die nach der Landeshauptstadt zweitgrößte Gemeinde des Landes Salzburg.

Maxglan, Kirchenviertel

Funde im Raum der einstigen Gemeinde Maxglan sind aus der Steinzeit, der Bronzezeit (Siedlungsreste) und der Hallstattzeit (Grabhügel mit Keramik, Schmuck und Waffen) gefunden worden. Aus römischer Zeit sind Grabfunde und auch Steinreliefe bekannt. Im Frühmittelalter hieß der Ort nach dem Bach Glan (1222: „huebe in glan“). Der Name Glan war also damals Bezeichnung für eine Ortschaft und gleichzeitig für einen Bach. Wohl seit dem 15. Jahrhundert hieß der Ort nach dem Kirchenpatron auch St. Maximilian. Die Gebeine des heiligen Maximilian von Celeia, dessen Gestalt historisch nicht belegt ist, wurden der Legende nach in der ersten Maxglaner Kirche nahe dem Bach Glan bestattet. Der Name St. Maximilian an der Glan, hieß später auch Maxlan oder und seit dem späten 18. Jahrhundert Maxglan. Der Ort war dank seiner fruchtbaren Ackerböden lange ein vergleichsweise wohlhabendes Bauerndorf, in dem aber auch viele Wäscher und Handwerker lebten.

Am 7. Juni 1935 wurde vom Salzburger Landtag die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg beschlossen. Mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1935 kam der Großteil der bisher eigenständigen Gemeinde Maxglan zur Stadt Salzburg. Einige Randflächen wurden an die umliegenden Gemeinden Wals, Siezenheim und Leopoldskron abgetreten, einige kleinere, von diesen Ortschaften abgetrennte und ebenfalls nach Salzburg eingemeindete Flächen werden hingegen seitdem als zum Stadtteil Maxglan gehörig aufgefasst.

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