Třebíč

Třebíč (Aussprache: [ˈtr̝̊ɛbiːtʃ]) ist eine Bezirksstadt im Böhmisch-Mährischen Hochland und wichtiges Zentrum der jüdischen Kultur in Südmähren. Das große jüdischen Viertels und die St.-Prokop-Basilika zählen zum Weltkulturerbe der Unesco.

Třebíč (Trebitsch)
Region (kraj) Kraj Vysočina
Einwohner
36.050 (2018)
Höhe
405 m, 392 m, 503 m
keine Touristinfo auf Wikidata:
Lage
Lagekarte von Tschechien
Třebíč

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Die Stadt wurde gemeinsam mit einem Kloster um 1100 gegründet. Das jüdische Ghetto bestand bereits um 1340. Die Stadt wurde u.A. in den Hussitenkriegen (15. Jh.) und im 30-jährigen Krieg (1618-1648) mehrmals zerstört. Ab dem 19. Jahrhundert begann die Industrialisierung. Um 1848 siedelten die Juden vermehrt in die Großstädte und Arbeiter bezogen die Häuser des jüdischen Viertels. Im 2. Weltkrieg wurden die letzten ca. 250 Juden vertrieben bzw. ermordet; nach 1945 wurde auch die deutschsprachige Bevölkerung vertrieben. Die alten Teile der Stadt verfielen zunehmends, jedoch fehlte in den 1970er- und 1980er-Jahren das Geld für einen kompletten Abriss und Neubau, wodurch die alte Stadt mit ihren einzigartigen Ensembles erhalten blieb. Nach umfassenden Renovierungen wurde das jüdische Viertel plus der imposanten Prokopbasilika zum Unesco-Welterbe.

Entfernungen
Moravské Budějovice 23 km
Velké Meziříčí 23km
Jihlava 35 km
Telč 35 km
Znojmo 53 km
Brno 61 km
Jindřichův Hradec 76 km
České Budějovice 130 km
Wien 142 km
Prag 182 km

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