Hermann Knottnerus-Meyer

Hermann Knottnerus-Meyer (* 7. Juli1875 in Hohenhameln bei Hannover; † 26. April1945 in Berlin-Zehlendorf) war ein deutscher Kunstmaler und Buchautor.

Selbstbildnis, 1936

. . . Hermann Knottnerus-Meyer . . .

Hermann (Philipp, August) Knottnerus-Meyer wurde in Hohenhameln bei Hannover als Sohn des Kaufmanns August (Knottnerus-) Meyer und seiner Ehefrau Antonie geb. Marbach geboren. Die Familie stammte größtenteils aus Niedersachsen, Ostfriesland und den Niederlanden. Seine Kindheit und Jugend verlebte Hermann Knottnerus-Meyer in Hannover, wo er das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium besuchte, das er mit dem Reifezeugnis verließ.

Schon früh zeigten sich bei Hermann Knottnerus-Meyer eine ausgeprägte Naturliebe und eine künstlerische Begabung. Dennoch absolvierte er auf Wunsch des Vaters zunächst eine Kaufmannslehre, bevor er in München ein Kunststudium begann. Als sein Lehrer ist vor allem Paul Schad-Rossa (1862–1916) zu nennen, ein Schüler von Ludwig von Löfftz und Franz Defregger. Äußerst beziehungsreich für die fremdländischen Themen seines späteren Werks war eine Studienreise nach Ägypten. Zurückgekehrt nach Hannover, kam es 1898 zur Begegnung mit dem nahezu neun Jahre älteren Heimatdichter Hermann Löns (1866–1914), aus der sich eine tiefe Freundschaft entwickelte. Zum gemeinsamen Freundeskreis gehörten u. a. auch der Schriftsteller und Maler Wilhelm de Witt, der Maler und Bildhauer Erich Fricke sowie die Architekten Hans Roediger und Georg Thoféhrn.

Mit dem leidenschaftlichen Poeten und engagierten Jäger Hermann Löns unternahm der junge Kunstmaler Hermann Knottnerus-Meyer ausgedehnte Wanderungen durch den Solling und die Lüneburger Heide. Die Landschaften und ihre typischen Menschen prägten und bestimmten sein Frühwerk ausdrücklich; auch der Freund wurde mehrfach porträtiert.

Nebenher gab Hermann Knottnerus-Meyer in Hannover offenbar auch Unterricht. In Zusammenhang mit den Künstlern Walter Schliephacke (1877–1955) und Carry van Biema (1881–1942) ist sogar von einer Malschule die Rede. Im Jahre 1912 trat Hermann Knottnerus-Meyer dem Deutschen Werkbund bei, und im Jahr darauf unternahm Hermann Knottnerus-Meyer eine Reise nach Rom zu seinem Bruder Dr. Theodor Knottnerus-Meyer, der dort nach dem Vorbild von Carl Hagenbeck den Zoologischen Garten leitete.

Die Trennung unterbrach die Männerfreundschaft zu Löns empfindlich, jedoch jäh beendet wurde sie durch den Ersten Weltkrieg, als Löns sich begeistert als Freiwilliger meldete und bereits nach zwei Monaten am 26. September 1914 in der Nähe von Reims fiel. Auch Hermann Knottnerus-Meyer musste Militärdienst leisten. Im vorletzten Kriegsjahr heiratete der Zweiundvierzigjährige am 25. Juli 1917 die fast 22 Jahre jüngere Margarete Renschhausen (* 22. April 1897; † 2. Dezember 1935), die Tochter des Kommerzienrats Adolf Renschhausen, der nach 1890 als Import-Export-Kaufmann ein Handelsunternehmen in Marokko besaß. Im Jahr darauf wurde am 19. Dezember 1918 ihr einziges Kind, der Sohn Adolf, geboren.

. . . Hermann Knottnerus-Meyer . . .

Dieser Artikel stammt von der Website Wikipedia. Der Originalartikel kann etwas gekürzt oder modifiziert sein. Einige Links wurden möglicherweise geändert. Der Text ist lizenziert unter “Creative Commons – Attribution – Sharealike” [1] und ein Teil des Textes kann auch unter den Bedingungen der “GNU Free Documentation License” [2] lizenziert werden. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie unseren rechtlichen Seiten zu . Weblinks: [1] [2]

. . . Hermann Knottnerus-Meyer . . .

Previous post Herrenberg
Next post Ralf Hoffrogge