Paul Butterfield

Paul Butterfield (* 17. Dezember1942 in Chicago, Illinois; † 4. Mai1987 in Hollywood) war ein US-amerikanischer Bluesmusiker. Er gilt als einer der besten und einflussreichsten weißen Mundharmonikaspieler.

Paul Butterfield (r.) mit Rick Danko, Woodstock Reunion, 1979

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Butterfield spielte Blues Harp und arbeitete zusammen mit den schwarzen Bluesgrößen Muddy Waters, Howlin’ Wolf, Little Walter und James Cotton.

Mit der von ihm 1965 gegründeten The Butterfield Blues Band, der u. a. Mike Bloomfield angehörte, wurde er zum führenden Interpreten des weißen Chicago-Blues. Mit der Verwendung elektrischer Instrumente sorgte die Band im gleichen Jahr auf dem Newport Folk Festival für einen Skandal und schockte die Anhänger des traditionellen Folk. Teile der The Butterfield Blues Band spielten auch als Begleitband beim Auftritt Bob Dylans auf dem Newport Folk Festival, da Bloomfield Dylan auch bei den Aufnahmen zu Like a Rolling Stone unterstützt hatte.

The Butterfield Blues Band nahm unter anderem 1967 am Monterey Pop Festival und 1969 am Woodstock-Festival teil.

Butterfield spielte nicht mehr nur den klassischen Blues, er verwendete auch Elemente anderer Musikrichtungen, wie Jazz oder asiatische Klänge. 1972 benannte sich The Butterfield Blues Band, die längst nicht mehr nur Blues spielte, in Better Days um.

Butterfield, der nun in Woodstock lebte, fand sich zusammen mit Mike Bloomfield und Musikern der Woodstocker Szene unter dem Namen Fathers And Sons zu einem Projekt einer gemeinsamen Plattenaufnahme zusammen.

Nach der Auflösung der Better Days verfiel Butterfield immer mehr dem Alkohol.

1976 spielte er auf dem Abschiedskonzert The Last Waltz von The Band.

Am 15./16. September 1978 spielte er mit seiner Band in der 3. Rockpalast Nacht des WDR in der GrugahalleEssen. Das Konzert wurde europaweit live parallel in Radio und Fernsehen übertragen.

1986 zog er nach Los Angeles um. Drei Wochen nach seinem letzten Auftritt mit B. B. King, Albert King und Eric Clapton in Los Angeles verstarb der alkohol- und drogenabhängige Musiker am 4. Mai 1987.

2006 wurde Paul Butterfield in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

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