Oberer Bienertpark

Als Oberer Bienertpark (neuerdings in städtischen Publikationen Alter Bienertpark) wird eine Parkanlage am Hohen Stein im Dresdner Stadtteil Plauen, oberhalb des Plauenschen Grundes, bezeichnet.

Südlicher Abschluss des Bienertparks mit dem Aussichtsturm auf dem Hohen Stein
Der ehemalige Löschwasserteich im Oberen Bienertpark nach der Renaturierung

. . . Oberer Bienertpark . . .

Die „Forsthausbastion“
Blick vom Hohen Stein durch den mittleren Bienertpark über Löbtau zu den Lößnitzhängen
Schulsternwarte des Gymnasiums Dresden-Plauen im Winter

Am 1. Januar 1903 wurde Plauen nach Dresden eingemeindet und für das Feuerlöschwesen in der Bienertmühle war – neben der Werkfeuerwehr – nunmehr die Feuerwehr Dresden zuständig. Im Zuge der Verbesserung des Brandschutzes und auf Grund der Tatsache, dass der nunmehrige Stadtteil keine eigene Feuerwache mehr hatte, musste in die Mühle eine Sprinkleranlage eingebaut werden. Um die nötige Wassermenge und den benötigten Druck vorzuhalten, wurde in der Nähe des Hohen Steins ein Löschwasserteich angelegt.[1] Dies brachte die ohnehin ausgesprochen sozial engagierten Brüder Theodor und Erwin Bienert, die Söhne Gottlieb Traugott Bienerts und nach dessen Tod die Inhaber der Bienertmühle, auf die Idee, für die nunmehr durch Industrie belegten Flächen im unteren Bereich von Plauen Ersatz zu schaffen und den Plauener Bürgern einen Teil des Naturraumes „zurück zu geben, der während der Industrialisierung im Plauenschen Grund mehr und mehr verloren ging“:[2] Eine der frühesten bekannten ökologischen Ausgleichsmaßnahmen fand durch das Bienertsche Engagement und finanziert durch Erwin Bienert in diesem Areal statt. Es war aber auch Teil des Bienertschen Engagements zur landschaftlichen Verschönerung Plauens insgesamt.[3]

. . . Oberer Bienertpark . . .

Dieser Artikel stammt von der Website Wikipedia. Der Originalartikel kann etwas gekürzt oder modifiziert sein. Einige Links wurden möglicherweise geändert. Der Text ist lizenziert unter “Creative Commons – Attribution – Sharealike” [1] und ein Teil des Textes kann auch unter den Bedingungen der “GNU Free Documentation License” [2] lizenziert werden. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie unseren rechtlichen Seiten zu . Weblinks: [1] [2]

. . . Oberer Bienertpark . . .

Previous post Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 3
Next post Jana Dmitrijewna Sisikowa