Tatort: Häuserkampf

Häuserkampf ist die 729. Folge aus der Fernseh-Krimireihe Tatort. Sie wurde vom NDR produziert und am 13. April 2009 im Ersten erstausgestrahlt. Regie führte Florian Baxmeyer, das Drehbuch stammt von Johannes W. Betz und Peter Braun. Kriminalhauptkommissar Cenk Batu (Mehmet Kurtuluş) muss in seinem zweiten Fall gegen SEK-Beamte ermitteln und gerät außerdem in einen Entführungsfall.

Episode der Reihe Tatort
Originaltitel Häuserkampf
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
NDR
Länge 88 Minuten
Einordnung Episode 729 (Liste)
Erstausstrahlung 13. April 2009 auf Das Erste, ORF, Schweizer Fernsehen
Stab
Regie Florian Baxmeyer
Drehbuch Johannes W. Betz,
Peter Braun
Produktion Kerstin Ramcke
Musik Jakob Grunert
Kamera Marcus Kanter
Schnitt Nikolai Hartmann
Besetzung

. . . Tatort: Häuserkampf . . .

Im Hamburger SEK verkaufen einige Kollegen Insiderwissen und militärisches Material ins Ausland. Kohnau beauftragt Batu als verdeckten Ermittler, die Hintermänner aufzudecken. Batu weigert sich zunächst gegen Kollegen zu ermitteln, lässt sich dann aber doch dazu überreden. Schnell gelingt es ihm mit Lars Jansen, einem der verdächtigen SEK-Beamten, Kontakt zu schließen. Er wird letztendlich sogar von Jansen für die illegalen Geschäfte angeworben. Damit er sich sein Gehalt aufbessern kann, soll auch er im Nahen Osten als Ausbilder fungieren.

Während Batu davon überzeugt ist seinen Auftrag schon fast erfüllt zu haben, werden die Männer zu einem Einsatz mit einer Geiselnahme gerufen. Der vermeintliche Entführer, Zoltan Didic, hat aber keine Geiseln genommen und stellt auch keine Forderungen. Stattdessen teilt er Jansen, der als Scharfschütze vor Ort ist, mit, er halte seine Frau und seine Tochter gefangen und ihr Leben sei durch eine Zeitbombe bedroht. Dann nimmt Didic sich vor den Augen aller das Leben. Jansen wird kurz darauf bei einem Autounfall schwer verletzt. Mit letzter Kraft klärt er Batu darüber auf, dass zwischen ihm und Didic noch alte Rechnungen aus der Zeit des Kosovokrieges offen seien. Didic macht Jansen für den Tod seiner Frau und seines Sohnes verantwortlich und dafür habe er sich jetzt rächen wollen.

Batu macht sich auf den Weg, Jansens Familie zu retten. Er informiert seinen Vorgesetzten Kohnau, der jedoch zunächst dagegen ist. Er befürchtet, dass Batus Tarnung auffliegen könnte und er seine eigentliche Mission gefährdet – schließlich sind weder die Verdächtigen noch die Hintermänner überführt – dennoch hilft er ihm. Beide versuchen nun die Entführten zu finden. Im Wohnhaus der Jansens finden sich Blutspuren und ein großer Geschenkkarton, darin ein Polaroid-Foto und ein Handy mit einer Videobotschaft von Didic. Er will Jansen die Chance geben seine Familie zu retten, was ihm selbst nicht vergönnt war. So führt die Spur von einem Hinweis zum nächsten. Am Ende fordert er dazu auf, einen Stephan Istjevic zu töten, bevor dieser Jansen töten würde. Batu erkennt jedoch Istjevic als den Mann wieder, von dem Jansen letztens einen Umschlag mit Geld für seine „Sonderdienste“ erhalten hatte. So ist klar, dass Didic sich auch an Istjevic rächen wollte, indem er ihn und Jansen aufeinander hetzte. Schließlich ist Istjevic aufgrund seiner Geschäfte mit den SEK-Männern indirekt mitschuldig am Tod seiner Familie. Batu gelingt es Istjevic davon zu überzeugen, ihm bei der Suche nach den beiden Entführten zu helfen. Auf dem Weg zum Versteck verliert Batu allerdings die Spur, die Didic gelegt hat. Mit scharfsinniger Überlegung findet er sie aber wieder und kann Jansens Frau und Tochter retten.

Bei all dem hat Batu seinen eigentlichen Auftrag nicht vergessen und ist sich sicher, dass Istjevic nicht der einzige Hintermann ist. So kann über eine Rückrufverfolgung auch Horst Strelsky, der SEK-Einsatzleiter, überführt werden.

. . . Tatort: Häuserkampf . . .

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