Bristol Bullet

Der Bristol Bullet ist ein offener zweisitziger Sportwagen des britischen Automobilherstellers Bristol Cars, der im Juli 2016 vorgestellt wurde. Der im Retro-Design gestaltete Roadster war das einzige Fahrzeug, das der traditionsreiche Hersteller nach der Insolvenz 2011 und der anschließenden Übernahme durch einen neuen Investor vorstellte. Mit ihm wollte Bristol die vor 70 Jahren begründete Beziehung zu BMW neu beleben. Der Bullet zitiert stilistisch einige Vorgaben klassischer Bristol-Modelle, hat aber technisch keine Verwandtschaft mit ihnen. Eine Serienproduktion kam nicht zustande. Bristol Cars ist seit Ende 2019 erneut insolvent.

Bristol
Bristol Bullet
Bullet
Produktionszeitraum: 2016
Klasse: Sportwagen
Karosserieversionen: Roadster
Motoren: Ottomotor:
4,8 Liter (275 kW)
Länge: 4200 mm
Breite: 1860 mm
Höhe: 1200 mm
Radstand: 2553 mm
Leergewicht: 1100 kg
Vorgängermodell Bristol Blenheim Speedster

. . . Bristol Bullet . . .

Bristol Cars nahm 1946 als Tochterunternehmen des britischen Flugzeugherstellers Bristol Aeroplane Company die Automobilproduktion auf. Dabei nutzte das Unternehmen ein Chassis und eine Motorenkonstruktion von BMW, die es einigen Quellen zufolge als Reparationsleistung aus Deutschland erhalten hatte.[Anm. 1] Bristol entwickelte das Chassis und den Motor bis 1959 kontinuierlich weiter und engagierte sich auch regelmäßig im Automobilsport. Nachdem der langjährige Bristol-Händler Tony Crook das Unternehmen übernommen hatte, wandte sich Bristol US-amerikanischen Motoren von Chrysler zu, behielt aber das BMW-Chassis bei. Nach diesem Konzept produzierte Bristol bis 2011 weiter exklusive Oberklassefahrzeuge, die zuletzt allerdings als exzentrisch und veraltet galten; von dem letzten Modell dieser Serie, dem Blenheim, schließlich nur noch weniger als zehn Exemplare pro Jahr. 2011 war Bristol zahlungsunfähig; die Automobilproduktion kam gänzlich zum Erliegen. Mit Kamkorp Autokraft übernahm ein Schweizer Investor den Betrieb. In den folgenden Jahren entwickelte Bristol zusammen mit dem ebenfalls zu Kamkorp gehörenden Unternehmen Frazer Nash Research ein neues Fahrzeug, das ersten Ankündigungen zufolge einen Hybridantrieb haben sollte.[1][2] Diese Vorgabe hielt das Unternehmen ebenso wenig ein wie die anfänglich für Herbst 2015 vorgesehene Präsentation des neuen Modells. Bristols neues Auto, das in der Entwicklungsphase die Codebezeichnung Pinnacle (Gipfel) trug,[3] wurde im Juni 2016 beim Goodwood Festival of Speed erstmals unter Tarnbeklebung öffentlich gezeigt; einen Monat später erfolgte die Pressevorführung[4] und formal wurde die ungetarnte Version auf der Salon Privé Supercar Show auf Blenheim Palace präsentiert.[3] Es ist nicht mit einem Hybridantrieb ausgestattet, sondern mit einem herkömmlichen Ottomotor.

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