Markus Pieper (Politiker)

Markus Pieper (* 15. Mai1963 in Hameln) ist ein deutscherPolitiker. Er ist seit 2004 Europaabgeordneter der CDU für Nordrhein-Westfalen und vertritt den CDU-Bezirksverband Münsterland. Im Europäischen Parlament ist er Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe und deren Mittelstandssprecher. Inhaltlich beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Energie- und Klimapolitik im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie.

Markus_Pieper im Europäischen Parlament 2017

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Markus Pieper studierte Geographie, Volkswirtschaft und Raumplanung an den Universitäten Hannover und Göttingen. Als Diplom-Geograph promovierte er 1994 über den Bedeutungswandel industrieller Standortfaktoren bei Ludwig Schätzl zum Dr. rer. nat.[1] Ab 1989 und später parallel zur Dissertation arbeitete Pieper als Projektleiter bei der Unternehmens- und Kommunalberatung Troje GmbH in Hann. Münden. 1994 wechselte er zur Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland und wurde dort 1996 Geschäftsführer. Von 1998 bis 2005 war er auch stellvertretender Vorsitzender des niedersächsischen Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft.[2] Von 1994 bis 2004 war er zudem Lehrbeauftragter der Universität Osnabrück, seit 2014 lehrt Pieper an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Schwerpunkt Europäische Integration und Lobbyeinfluss.

2004 wurde Markus Pieper in das Europäische Parlament gewählt. Zu seinen weiteren politischen Funktionen zählt seit 2007 die Mitgliedschaft im Landesvorstand der nordrhein-westfälischen CDU. Zudem ist er durch die Funktion als Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU ständiger Gast im Bundesvorstand der CDU. In den Vorstand der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU (MIT) ist Pieper als europapolitischer Sprecher kooptiert. Von 2001 bis 2004 war er Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Lotte, von 2010 bis 2019 stellvertretender Vorsitzender im CDU-Kreisverband Steinfurt.

Über die politischen Funktionen hinaus engagiert er sich ehrenamtlich in der Europa-Union sowie seit 2004 als stellvertretender Vorsitzender beim Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerk NRW (DEPB), seit 2007 als Mitglied im Kuratorium des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin und seit 2016 als Mitglied im Kuratorium für Energie- und Bergrecht der Ruhr-Universität Bochum.[2]

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