Deutsche Saatveredelung

Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) ist eines der führenden deutschen Pflanzenzuchtunternehmen mit Sitz in Lippstadt.[2] Züchtung, Produktion und Vertrieb von Saatgut sowie Beratung ist das Ziel des Unternehmens. Der Schwerpunkt liegt auf den Kulturen Gräser, Raps und Getreide. Dazu verfügt die DSV über eigene inländische und ausländische Pflanzenzuchtstationen und arbeitet eng im Verbund mit Partnerunternehmen. Laut eigenen Angaben wurden im Jahr 2011 auf 20 % der deutschen Weizenflächen DSV-Sorten angebaut.[3]

Deutsche Saatveredelung AG
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Rechtsform Aktiengesellschaft
Sitz Lippstadt, Deutschland
Leitung Eike Hupe, Clive Krückemeyer
Mitarbeiterzahl 600
Umsatz 174 Mio. EUR[1]
Branche Landwirtschaft
Website dsv-saaten.de
Verschiedene Ölrettich- und Phaceliasorten der DSV

. . . Deutsche Saatveredelung . . .

  • Die 2008 zugelassene Wintergerstensorte Yokohoma war die erste, die gegen den Gelbmosaikvirus-Typ 2 resistent ist und dabei gleichzeitig vom Bundessortenamt mit der Ertragsnote 8/8 eingestuft werden konnte.[4]
  • Mit der Sorte Akteur hatte man im Jahr 2009 einen Marktanteil von 73 % im E-Weizen-Segment.[5] Sie wurde 2010 auf rund 4000 Hektar Vermehrungsfläche angebaut[6]
  • Das Unternehmen vertreibt Saatmischungen für die Direktsaat.[7]

Das Unternehmen hatte 2007 einen Umsatz von 63 Mio. Euro und 340 Mitarbeiter.[8][9] Der Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2009/10 betrug 88,647 Mio. Euro.[10] Die DSV zählt im Jahr 2018 mit 600 Mitarbeitern und 174 Mio. Euro Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2017/18[11] zu den führenden deutschen Firmen in diesem Segment. Das Unternehmen wurde 1923 gegründet. Rund 800 Aktionäre, in der Hauptsache Landwirte und Mitarbeiter, halten heute das Stammkapital der DSV, wobei der Anteil auf 10 % je Aktionär begrenzt ist. Insgesamt werden mehr als 52.000 Tonnen Saatgut jährlich von der DSV und ihren Partnern vertrieben.

Zum Unternehmen zählen neben der Zentrale in Lippstadt verschiedene Saatzuchtstationen, eine Versuchsstation, zahlreiche Prüfstellen sowie ein flächendeckendes, regional verteiltes Zweigstellen- und Beratungsnetz[12] mit eigenen Aufbereitungsanlagen, Saatgutlager- und Vertriebseinrichtungen. Mehr als 820 Saatgutvermehrer produzieren im Vertragsanbau DSV Saatgut.

Fast 44 % des DSV Warenumsatzes macht das Gräsergeschäft aus. Dazu gehören Futter- und Rasengräser, die als Einzelkomponenten oder Mischungen vertrieben werden.[13] Der DSV-Marktanteil im deutschen Rapssaatenmarkt konnte auf rund 12 Prozent gesteigert werden. Im deutschen Getreidebereich besitzt man rund 15 % der Vermehrungsfläche.[14] DSV ist der erfolgreichste Winterweizenzüchter Deutschlands mit 11.100 ha Vermehrungsfläche.[15]

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