Charles R. Larson

Charles Robert Larson (* 20. November1936 in Sioux Falls, Minnehaha County, South Dakota; † 26. Juli2014 in Annapolis, Anne Arundel County, Maryland) war ein US-amerikanischerAdmiral der US Navy und Politiker der Demokratischen Partei, der zuletzt zwischen 1991 und 1994 Oberkommandierender des Pazifikkommandos (US Pacific Command) sowie von 1994 bis 1998 Superintendent der US Naval Academy in Annapolis war. Er wurde in seiner militärischen Laufbahn mehrfach ausgezeichnet und erhielt als einziger Marineoffizier sieben Mal die Navy Distinguished Service Medal. 2002 bewarb er sich für die Demokratische Partei erfolglos für das Amt des Vizegouverneurs von Maryland.

Admiral Charles R. Larson

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Larson, Sohn von Eldred Charles Larson und dessen Ehefrau Gertrude Edythe Jensen, wuchs in Omaha auf und engagierte sich in der Jugend als Pfadfinder bei den Boy Scouts of America, wo er 1950 Eagle Scout sowie mit dem Distinguished Eagle Scout Award ausgezeichnet wurde. Er begann nach dem Schulbesuch 1954 seine Offiziersausbildung an der US Naval Academy in Annapolis, die er 1958 mit einem Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Schiffbau abschloss. Zu seinen Jahrgangskameraden gehörten der spätere republikanischeSenators aus ArizonaJohn McCain sowie John Poindexter, ein späterer Vizeadmiral und Nationaler Sicherheitsberater. Im Anschluss wurde er als Offizier in die US Navy übernommen und absolvierte in der Folgezeit eine Ausbildung zum Offizier der Marineflieger auf der Naval Air Station Pensacola, die er 1960 beendete. Danach war er bis April 1963 Pilot von Jagdbombern vom Typ Douglas A-1 bei der 176. Angriffsstaffel VA-176 (Attack Squadron 176) auf dem FlugzeugträgerUSS Shangri-La und danach zwischen April 1963 und 1968 Offizier auf den Atom-U-BootenUSS Nathan Hale, USS Nathanael Greene und USS Bergall.

1968 wurde Larson als erster Marineoffizier White House Fellow und absolvierte die einjährige Zeit als Sonderassistent des damaligen Innenministers(Secretary of the Interior)Stewart Udall. Danach fungierte er zwischen 1969 und 1971 im Executive Office of the President of the United States als Marineassistent von US-PräsidentRichard Nixon. Anschließend fand er zwischen 1971 und 1973 Verwendung als Erster Offizier des zur Skipjack-Klasse gehörenden Atom-U-Bootes USS Sculpin, ehe er als Fregattenkapitän(Commander) als Nachfolger von Fregattenkapitän John E. McNish vom 5. August 1973 bis 1976 Kommandant des U-Bootes USS Halibut war.[1] Für seine Verdienste als Kommandant dieses U-Bootes wurde er 1974 und 1975 mit der Navy Distinguished Service Medal ausgezeichnet. Anschließend übernahm er 1976 den Posten als Kommandeur der U-Boot-Entwicklungsgruppe 1 (Submarine Development Group ONE) in San Diego, wo er das weltweite Tiefsee-U-Boot-Programm der US Navy leitete.

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