Robert Eberhardt

Robert Eberhardt (* 12. Juni1987 in Schmalkalden) ist ein deutscher Verleger, Galerist und Autor.

. . . Robert Eberhardt . . .

Als Elfjähriger recherchierte Eberhardt erstmals im Stadt- und Kreisarchiv Schmalkalden über die Geschichte der Region. Im Jahr 2006 machte er eine Ausbildung zum Cicerone der Klassik Stiftung Weimar, d. h. zum Kunstvermittler für die Häuser der Stiftung. Eberhardt studierte von 2007 bis 2013 Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität Paris IV. Einen Forschungsaufenthalt absolvierte er in Cambridge, und er war als Hilfswissenschaftler am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris tätig.

2008 gründete Robert Eberhardt den Wolff-Verlag mit Sitz in Berlin, dessen Schwerpunkte Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie sind. Im Dezember desselben Jahres erschien ein Gedichtband des wiederentdeckten Kleindichters Andreas Wiß.[1]

2009 erwarb Eberhardt ein Antiquariat mit 9000 Büchern. Mit Seume und Münchhausen erschien 2010 im 200. Todesjahr Johann Gottfried Seumes ein von Literaturinteressierten und breiteren Leserschichten wahrgenommener Titel.[2]

2013 gründete Robert Eberhardt mit Simon Strauß den Jungen Salon, in dem in nichtöffentlichen Sitzungen zu einem Thema diskutiert wird. Gäste waren u. a. Egon Flaig, Alexis Schwarzenbach, Hellmut Seemann, Thomas Sparr, Roger Vontobel, Rolf Hochhuth, Götz Kubitschek[3], Susann Neimann, Michael Krüger, Christoph Möllers, Hanns Zischler, Jan Wagner, Karl Schlögel, Jörg Baberowski, Niklas Maak, Lorenz Jäger, Nora Bossong.[4]

Nach Auflösung des Jungen Salons gründete sich der Verein Arbeit an Europa e.V., eine Gruppe von jungen Schriftstellern, Wissenschaftlern und Intellektuellen. Robert Eberhardt ist stellvertretender Vorsitzender dieses Vereins.[5] Eberhardt ist Mitinitiator des europäischen Zeitzeugenprojekts European Archive of Voices, das u. a. von der Gerda Henkel Stiftung, der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der VW-Stiftung unterstützt wird.[6] Für das Archiv führte er ein Interview mit Kardinal Walter Brandmüller.[7]

2016 führte Eberhardt neben dem Wolff Verlag und der Galerie Robert Eberhardt das Restaurant Wolff & Eber im Bayerischen Viertel in Berlin, wo regelmäßig Salon-Abende stattfanden. Hier traten u. a. Marie Luise Scherer, Manuela Reichart, Hanns Zischler, Christoph Meckel und Volker Weidermann auf.[8] Die Küche bot durch Geflüchtete zubereitete „brandenburgisch-syrische“ Speisen an.[9][10][11]

2020 wurde Robert Eberhardt Teilhaber der Buch- und Kunsthandlung Felix Jud in Hamburg.[12]

. . . Robert Eberhardt . . .

Dieser Artikel stammt von der Website Wikipedia. Der Originalartikel kann etwas gekürzt oder modifiziert sein. Einige Links wurden möglicherweise geändert. Der Text ist lizenziert unter “Creative Commons – Attribution – Sharealike” [1] und ein Teil des Textes kann auch unter den Bedingungen der “GNU Free Documentation License” [2] lizenziert werden. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten. Durch die Nutzung dieser Website stimmen Sie unseren rechtlichen Seiten zu . Weblinks: [1] [2]

. . . Robert Eberhardt . . .

Previous post Wedding Peach
Next post EFAF Cup 2006