Kurdische Unruhen im Oktober 2014 in der Türkei

Die Kurdischen Unruhen im Oktober 2014 in der Türkei (türk. 6-7 Ekim olayları) bezeichnen einen Gewaltausbruch im Oktober 2014 in den kurdischen Gebieten der Türkei, in dessen Verlauf Dutzende Personen starben.

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Die kurdische Stadt Kobanê in Syrien war im Herbst 2014 vom Islamischen Staat (IS) eingekesselt und die syrisch-kurdischen Einwohner leisteten heftigen Widerstand. Hunderte freiwillige türkische Kurden wollten den Widerstand der syrischen Kurden gegen den IS unterstützen. Dies scheitere an der Weigerung der türkische Regierung einen Hilfskorridor nach Kobanê nahe der türkischen Grenze zu öffnen.[1]

Auftakt der Ereignisse war ein Aufruf der HDP. Über Twitter ließ der Vorstand während einer Sitzung Folgendes verlauten: “Dringender Aufruf an unsere Völker […]! In Kobani ist die Lage äußerst kritisch. Wir rufen unsere Völker dazu auf, auf die Straße zu gehen und dazu diejenigen zu unterstützen, die bereits auf der Straße sind, um gegen die Angriffe des IS und gegen das Embargo der AKP-Regierung zu protestieren.”[2]

In der Folge kam es zu Gewalt zwischen Anhängern der HdP, kurdischen Anhängern der Hüda-Par, einer Nachfolgerin der kurdischen Hizbullah, und ethnischen Türken oder vermeintlichen Anhängern des Islamischen Staats. Es kam zu Lynchmorden, Brandschatzungen und Plünderungen.

Die Zahl der Opfer variiert je nach Bericht. In einer Bilanz der Tageszeitung Hürriyet, die einen Monat nach dem Gewaltausbruch erfolgte, wird die Zahl mit 50 Toten angegeben.[3] Ensonhaber bezifferte zwei Jahre nach den Ereignissen die Zahl der Toten auf 31.[4] Die meisten Toten waren zu beklagen, weil Demonstranten und Anhänger der Hüda Par mit Messern, Schusswaffen und Knüppeln aufeinander losgingen. Auch die Sicherheitskräfte setzten teilweise scharfe Munition ein.[5]

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