1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 2011

Das 28. 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps, auch 1000 KM of Spa-Francorchamps, Circuit Spa-Francorchamps, fand am 7. Mai 2011 in Spa-Francorchamps statt und war der zweite Wertungslauf der Le Mans Series dieses Jahres.

Peugeot 908 mit der Startnummer 7; Siegerwagen mit Anthony Davidson am Steuer, hier beim Petit Le Mans 2011
Audi R18 TDI
Nicht rennfertig war der neue Aston-Martin AMR-One

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Wie in den Jahren davor war das 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps für die Werksteams von Peugeot und Audi das Vorbereitungsrennen auf das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Beide Rennabteilungen hatten für die Sportwagensaison neue Prototypen gebaut. Der Peugeot 908 hatte aufgrund der Reglementänderungen einen kleineren Dieselmotor als das Vorgängermodell 908 HDi FAP. Der V8-Motor mit 3,7 Liter Hubraum leistete 405 kW (550 PS). Über der Motorabdeckung wurde eine Finne hinzugefügt, die einen Überschlag des Fahrzeuges bei einem Unfall verhindern sollte. Zudem wurde nun an der Vorderachse dieselbe Reifengröße wie an der Hinterachse verwendet. Der Audi R18 TDI, der ebenfalls einen Dieselmotor hatte, war der erste Audi-Prototyp mit Dach seit dem 1999 eingesetzten Audi R8C.

Sowohl Peugeot als auch Audi setzten je drei Werkswagen ein. Dazu kam bei Peugeot ein von Oreca gemeldeter 908 HDi FAP. Für Peugeot gingen Alexander Wurz, Marc Gené, Anthony Davidson, Franck Montagny, Stéphane Sarrazin, Nicolas Minassian, Sébastien Bourdais, Simon Pagenaud und Pedro Lamy an den Start. Den Oreca-Peugeot steuerten Nicolas Lapierre, Loïc Duval und Olivier Panis. Die Audi-Fahrertrios waren Rinaldo Capello/Tom Kristensen/Allan McNish, Timo Bernhard/Romain Dumas/Mike Rockenfeller und Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer.

Der schwere Unfall von Matthieu Lahaye überschattete das Qualifikationstraining. Der Franzose verunglückte im Pescarolo 01 in der Eau Rouge und wurde für eine Nacht zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, hatte aber keine Verletzungen erlitten. Die Reparatur der Barrieren verursachte eine lange Unterbrechung, die die Werks-Peugeot in Schwierigkeiten brachte. Im Unterschied zu den Audis, die ihre schnellsten Runden zu Beginn des Trainings fuhren, hatte Peugeot abgewartet. Als nach der Unterbrechung leichter Regen einsetzte, blieben den 908 nur die Startplätze 13., 18, und 48.

Das Rennen begann mit einiger Unruhe. In der ersten Runde kamen Allan McNish und Timo Bernhard in den Audis mit den Nummern 3 und 1 am Ende der Kemmel-Geraden von der Bahn ab und mussten über die Wiese auf die Strecke zurückfinden. Nach einer Stunde hatte Alexander Wurz von 13. Startplatz kommend die Führung übernommen. Im Renntempo waren die drei Werks-Peugeot weit schneller als die Audi. Zur Halbzeit lagen alle drei Peugeot in Führung, wobei Montagny, Sarrazin und Minassian im Wagen mit der Nummer 8 vom 48. Startplatz nach vorne fuhren. Die Audi litten auch an technischen Problemen, die zu ungeplanten Boxenstopps führten. Der an der zweiten Stelle fahrende Peugeot mit der Nummer 9 hatte im letzten Rennviertel einen Aufhängungsschaden. Simon Pagenaud gelang es, das Fahrzeug in langsamer Fahrt zurück an die Boxen zu fahren. Der Schaden konnte repariert werden, das Team fiel aber an den achten Gesamtrang zurück. Dennoch gab es einen Doppelsieg für Peugeot. Die Nummer 7 gewann vor der Nummer 8.

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