Johann Martin Boltzius

Johann Martin Boltzius (auch Bolzius; * 15. Dezember1703 in Forst; † 19. November1765 in New Ebenezer, Georgia) war ein deutscher Theologe, der von 1734 bis 1765 als lutherischerPfarrer der Salzburger Gemeinde in Ebenezer, Georgia, und später in New Ebenezer wirkte.

Johann Martin Boltzius
Boltzius-Denkmal in Ebenezer (dem früheren New Ebenezer), Georgia

. . . Johann Martin Boltzius . . .

Boltzius wurde als Sohn des Webers Martin Boltzius und seiner Ehefrau Eva Rosina, geb. Müller, in einfache Verhältnisse geboren. Durch den Einfluss seines Onkels, des lutherischen Pfarrers Johann Müller, erhielt er eine Erziehung im Sinne des Pietismus. Der Onkel vermittelte Boltzius auch ein Stipendium, das ihm nach dem Besuch des Gymnasiums in Berlin ab 1727 das Studium der Theologie an der UniversitätHalle (Saale) ermöglichte[1]. Dort besuchte er Vorlesungen der pietistischen Professoren Paul Anton und Joachim Justus Breithaupt. Nach Beendigung seines Studiums wurde er im Jahr 1730 Vizeinspektor an der zu den Franckeschen Stiftungen gehörigen Lateinschule des Waisenhauses in Halle.[2]

Im Jahr 1733 suchte Professor Gotthilf August Francke, der Leiter der Franckeschen Stiftungen, auf Bitten des Seniors und Pfarrers an der St.-Anna-Kirche in Augsburg, Samuel Urlsperger, zwei Theologen, die eine Gruppe von 78 Salzburger Emigranten in die britische Kolonie Georgia begleiten und als Seelsorger und Lehrer bei den Kolonisten bleiben sollten. Francke bot Boltzius eine Pfarrstelle an.[3]Israel Christian Gronau, der an der Lateinschule des Waisenhauses in Halle mit Boltzius als Lehrer zusammenarbeitete, sollte ihn als weiterer Pfarrer unterstützen. Beide nahmen an und begaben sich über Wernigerode, wo sie Ende 1733 durch den Hofprediger Samuel Lauexaminiert und ordiniert wurden, auf den Weg zu ihrer Gemeinde.[4]

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