Friedrich Wilhelm Cavallar von Grabensprung

Friedrich Wilhelm Ritter Cavallar von Grabensprung (* 3. August1904 bei Pola, Markgrafschaft Istrien; † 1989 in Wien, Österreich), nach der Aufhebung des Adels in Österreich im Jahre 1919 nur noch Fritz Cavallar, war ein altösterreichischer Ingenieur, Erfinder, Offizier und KFZ-Sachverständiger[1].

Familiengrab, Wien (2017)

. . . Friedrich Wilhelm Cavallar von Grabensprung . . .

Cavallar wurde in einer Offiziersfamilie geboren. Er war das jüngste von vier Kindern des Eduard Cavallar von Grabensprung, einem Angehörigen der österreichischen K.u.K. Kriegsmarine.[2][3] Er studierte Ingenieurswissenschaften und vertiefte sich vorwiegend im fahrzeugtechnischen Bereich.

In der Zwischenkriegszeit, insbesondere in der Zeit des Ständestaates, ließ Cavallar einige seiner Erfindungen patentieren. Sein Vater Eduard hatte 1910 ein erstes Patent eingereicht und könnte einen Einfluss auf die erfinderische Entwicklung seines Sohnes Fritz gehabt haben.[4] Die Patente von Fritz wurden später von Unternehmen wie Schlafhorst & Co. W. (1940), Ford (1957) oder Bosch-Siemens Hausgeräte (1998) für weitere Patentierungen herangezogen.[5][6][7]

Während des Zweiten Weltkrieges machte er von 1941 bis 1943 den Afrikafeldzug mit und führte unter anderen, als Offizier des technischen Dienstes unter Rommel, eine Kfz-Staffel des Afrikakorps.[8]

Nach dem Krieg kehrte er zu seiner Heimat zurück, ließ sich in der niederösterreichischen Ortschaft Eichgraben, nahe dem Annuziatakloster am Stein, nieder und widmete sich der Verfassung zahlreicher Kfz-Bücher. Die wohl meist bekannte Buchreihe wurde vom Pechan Verlag in der Perlen-Reihe herausgegeben. Andere Werke Cavallars wurden z. B. vom Sailer Verlag veröffentlicht. In der Nachkriegszeit wurden seine Bücher oft von Fahrschulen für die Vorbereitung von Fahrprüfungen herangezogen[9].

Im Jahre 1989 stürzte er von einer Gartenleiter in seinem Hause in der Thomasstraße bei Eichgraben. Nach einigen Tagen im Krankenhaus erlag er seinen Verletzungen und wurde am 3. August 1989 im Grabe der Familie im Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.[10] Er war mit Dorli von Cavallar[1] verheiratet, hinterließ jedoch keine Nachkommen.[11]

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