HMS Terrapin (P323)

HMS Terrapin (P323)[A 1] war ein U-Boot der T-Klasse der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

HMS Terrapin (P323)
Allgemeine Daten
Schiffstyp: U-Boot
Schiffsklasse: Taciturn-Klasse (T-Klasse)
Marine: Royal Navy
Bauwerft: Vickers-Armstrong (Barrow)[1]
Kiellegung: 19. Oktober 1942
Stapellauf: 31. August 1943[2]
Indienststellung: 22. Januar 1944[3]
Verbleib: Im Juni 1946 verschrottet.
Technische Daten
(siehe Taciturn-Klasse)

Die HMS Terrapin war der letzte Verlust eines britischen U-Bootes im Zweiten Weltkrieg und ist bis heute (2008) der bisher letzte U-Boot-Verlust der Royal Navy durch Feindeinwirkung.

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Die Terrapin gehörte zur dritten Gruppe der T-Klasse, die verschiedene Verbesserungen gegenüber den ersten beiden Gruppen aufwies. Das Boot wurde am 19. Oktober 1942 bei Vickers-Armstrong[1] in Barrow-in-Furness auf Kiel gelegt. Es lief am 31. August 1943 vom Stapel und wurde am 22. Januar 1944[3] in Dienst gestellt.

Das Boot versah zunächst Dienst in der Nordsee. Am 24. März 1944 griff es einen deutschen Nachschub-Konvoi vor der norwegischen Küste bei Egersund an und torpedierte das als Truppen- und Materialtransporter eingesetzte ehemalige KatapultschiffSchwabenland (8186 BRT) und den TankerWörth (6256 BRT, die ehemalige niederländische Omala). Die Schwabenland konnte auf Strand gesetzt und später nach Oslo geschleppt werden, und die Wörth wurde nach Egersund geschleppt.

Im Sommer 1944 wurde die Terrapin in den Indischen Ozean verlegt. Dort beschoss sie am 5. August 1944 japanischeArtillerie-Stellungen bei Gunung Sitoli auf der Insel Nias (West-Sumatra), versenkte durch Geschützfeuer ein japanisches Wachboot, die Shime Maru, und beschädigte ein zweites. In den folgenden Wochen versenkte sie einen japanischen Minenleger und eine Fregatte mit Torpedos sowie insgesamt zwölf Handelsschiffe durch Geschützfeuer und sechs weitere durch Entern und Zündung von Sprengladungen.

Nunmehr unter Lt. Brunner versenkte die Terrapin am 30. Oktober drei japanische Segelfrachter, am 2. November den Hilfsnetzleger Kumano Maru (872 BRT), und am 4. November den Minensucher W 5 (620 Tonnen)[4], alle in der Malakka-Straße.

Am 22. Dezember versenkten die Terrapin und ihr Schwesterboot HMS Trenchant den japanischen Tanker Yaei Maru No.6 (834 BRT) durch Geschützfeuer südlich von Singapur. Drei Tage später versenkten die beiden Boote gemeinsam den Hilfsminenräumer Reisui Maru (219 BRT), einen Fischtrawler und drei Küstenfrachter. Am 29. Dezember versenkte die Terrapin ein Segelschiff und am 30. Dezember zwei weitere in der Malakka-Straße.

Am 24. Februar 1945, wieder zusammen mit der Trenchant, wurden vier kleine Schiffe in der Malakka-Straße versenkt, ein fünftes von der Terrapin allein. Am 1. und 2. März versenkte die Terrapin jeweils ein weiteres Segelschiff. Am 4. März, wieder im Verbund mit der Trenchant, wurde der japanische U-Boot-JägerCH 8 etwa 85 Seemeilen südlich von Penang durch Geschützfeuer versenkt. Danach unterstützte die Terrapin ihr Schwesterboot bei der Versenkung des U-Boot-Jägers CH 5.

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