Detektiv Pinky

Detektiv Pinky ist der Titel eines Jugendbuchs des Schriftstellers Gert Prokop. Erstveröffentlicht wurde die Novelle 1982 durch den Kinderbuchverlag Berlin (DDR). Die Illustrationen des Buches stammen von Klaus Vonderwerth. Einer filmischen Adaption des Stoffes mit dem Titel Pinky und der Millionenmops nahm sich der Regisseur Stefan Lukschy im Jahre 2000 an.

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Hauptfigur des Jugendbuches von Prokop ist Absolon W. Beaver, von seinen Freunden liebevoll Pinky genannt, ein zwölfjähriger Junge, der seine Freizeit zumeist, sechs Stockwerke über der Stadt, sitzend auf seiner Mülltonne verbringt. Die meiste Zeit vertreibt sich Pinky mit Lesen oder Träumen. Sein größter Wunsch – ein anerkannter Detektiv zu werden – spiegelt sich schon in seinem selbst gewählten Spitznamen wider, eine Ableitung von Pinkerton.

Gemeinsam mit seinen Freunden „Monster“ und Marie-Antoinette „Prinzessin“ wohnt der Vollwaise Pinky im Waisenhaus der Potters „Potters Kinderheim“ in der fiktiven amerikanischen Stadt Kittsburgh. Eher zufällig hilft Pinky dem stadtbekannten Millionär Morgan bei der Lösung eines Problems zur zukünftigen Verteilung seines Vermögens und erlangt so Zutritt in die Welt der „Reichen und Schönen“ der Kleinstadt, welche in der Folge immer wieder auf Pinkys detektivisches Geschick zurückgreifen.

Während der Geschichte entwickelt Pinky ein spürbares Verhandlungsgeschick, wenngleich er sein Honorar weitestgehend selbstlos aushandelt. So beinhaltet dies, neben kleinen Entschädigungen für sich und seine Freunde, immer auch Aufmerksamkeiten für die anderen Kinder im Waisenhaus, wie neue Möbel und neue Kleidung, die der jeweilige Klient zusätzlich auch als Spende deklarieren kann. Außerdem spenden die Klienten nach erfolgreicher Lösung des Falles immer auch ein Tier an den örtlichen Tierpark.

So löst Pinky bis zu seinem 13. Geburtstag neun Kriminalfälle, vermittelt seinem besten Freund Monster eine Familie, die diesen bei sich aufnimmt, und löst einen Spendenboom im Kittsburgher Tierpark aus, da weitere vermögende Bürger der Kleinstadt dem Beispiel von Pinkys Klienten folgen und der Zoo sich in der Folge über regen Zuwachs erfreuen kann. Als Entschädigung für ein nicht eingehaltenes Versprechen eines Klienten wird am Schluss des Buches dem Tierpark ein Elefant gespendet – wie die Tafel vor dem Käfig verrät, durch Absolon W. Beaver. Das Buch endet mit dem gleichen Satz, mit dem Gert Prokop es eröffnet hat: Pinky saß auf seiner Mülltonne und träumte.

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