Hochemmerich

Hochemmerich mit 18.040 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2019) ist einer der alten Siedlungskerne der 1934 gebildeten Stadt Rheinhausen, die am 1. Januar 1975 zum Duisburger Stadtbezirk Rheinhausen wurde.[2]

Duisburger Stadtwappen
Hochemmerich

Stadtteil von Duisburg

Wappen von Hochemmerich
Karte
Basisdaten
Koordinaten: 51° 24′ 56″ N,  42′ 45″ O51.4156944444446.712530
Höhe: 30 m ü. NN
Fläche: 5,57 km²
Postleitzahlen: 47226, 47228
Vorwahl: 02065
Bevölkerung [1]
Einwohner: 18.040 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte: 3239 Einwohner/km²
Ausländeranteil: 32,4% (5849)
Wohngebäude: 3145
Wohnungen: 9000
Gliederung
Stadtbezirk: Rheinhausen
Ortsteilnummer: 602

. . . Hochemmerich . . .

Siegelmarke Bürgermeisteramt Hochemmerich
Ehemaliges Bürgermeisteramt Hochemmerich, ca. 1915
Altes Fährhaus
Margarethensiedlung, Paulstraße
Marktforum am Hochemmericher Markt

Im Laufe der Zeit wechselte die Bedeutung des Namens Hochemmerich. Als Kirchspiel (Kirchdorf) existierte Hochemmerich ca. seit 900, als Bürgermeisterei (mit den Gemeinden Hochemmerich, Bergheim und Oestrum jedenfalls ab 1798).

Ein Schöffengericht in Hochemmerich ist für das Jahr 1343 erwähnt. Eine Ordnung der St. Sebastian-Schützen-Brüderschaft wurde 1603 beurkundet. Vor der französischen Besatzung gehörte das Gebiet zur Grafschaft Moers. Zwischen 1794 und 1814 war die Region unter Napoleon französisches Territorium, u. a. wurde der Code civil hier eingeführt. Die Besetzung durch preußische Truppen erfolgte am 6. Dezember 1813. Beim erneuten Übergang des linken Rheinufers als Ergebnis des Wiener Kongresses an Preußen (1815) kam der Kanton Moers mit Hochemmerich zum Regierungsbezirk Kleve der Provinzialverwaltung Köln. Hochemmerich kam 1816 zum Kreis Rheinberg und nach dessen Auflösung 1823 zum Kreis Geldern. Friemersheim gehörte zum Kreis Krefeld und kam mit Hochemmerich 1857 zum neugebildeten Kreis Moers. Von 1819 bis 1901 wurde die Bürgermeisterei Hochemmerich in Personalunion mit der Bürgermeisterei Homberg geführt.

Am 1. April 1921 vereinigten sich die Gemeinden Hochemmerich, Bergheim und Oestrum zur Gemeinde Hochemmerich und am 6. April 1923 wurden die Gemeinden Hochemmerich und Friemersheim durch Ministerialerlass zur größten Landgemeinde Preußens unter dem Namen Rheinhausen vereinigt, das bis dahin eine kleine Bauerschaft gewesen war, die sich östlich an die Dorfschaft Werthausen anschloss.[3][4] Beide gehörten zur Bürgermeisterei Hochemmerich (ab 1. Januar 1928 als “Amt” Rheinhausen bezeichnet).

Zum 1. Juli 1934 erhielt die Gemeinde Rheinhausen Stadtrechte. Hochemmerich war in der Stadt Rheinhausen ein Stadtteil neben anderen (z. B. Asterlagen, Bergheim, Oestrum, Trompet). Mit der Auflösung des Kreises Moers und der Eingemeindung am 1. Januar 1975 nach Duisburg (zum Stadtbezirk Rheinhausen gemeinsam mit der Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen) wurden die Ortsteile innerhalb der Stadtbezirke neu definiert. Hochemmerich wurde nun der auf der Karte eingezeichnete nordöstliche Teil des Stadtbezirks Rheinhausen (einschl. des östlichen Teils von Asterlagen mit der Ortsteilnr. 602, der südliche Teil wurde zu Rheinhausen-Mitte).

. . . Hochemmerich . . .

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