Wolfgang Krolow

Wolfgang Krolow (* 6. April1950[1][2] in Sippersfeld; † 24. September2019[3] in Berlin[4]) war ein deutscher Fotograf.

Wolfgang Krolow (2012)

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Als Sohn eines hanseatisch-pfälzischen Ärztepaares verbrachte Wolfgang Krolow eine unabhängige Kindheit auf dem Land.[5] Als Jugendlicher trat er gelegentlich in Kaiserslautern mit der Blues Harp vor GIs in Ami-Clubs auf.[5] Unter Verzicht auf Abitur und Wehrdienst machte er sich 1968 mit dem Ziel Indien in Richtung Mittlerer Osten auf und bereiste dabei die Türkei, Syrien, den Irak, Iran und Afghanistan. Aus Gründen physischer und psychischer Erschöpfung brach er die Reise aber ab, ohne Indien erreicht zu haben.[1] Krolow bewarb sich 1969 erfolgreich an der Kunstakademie in Mannheim und studierte dort Bildhauerei und Freie Grafik bei Hans Nagel.[1][2][6] Etwa zeitgleich begann er mit der Fotografie und sammelte auch erste Erfahrungen in der Dunkelkammer.[1][2] Er zog 1970 nach Berlin und jobbte als Verputzer auf dem Bau, als Lagerarbeiter und in einer Druckerei.[1][2] 1972 bewarb er sich erfolgreich an der Berliner Hochschule der Künste (HDK). Sein Studium der Visuellen Kommunikation mit Schwerpunkt Fotografie und des Grafikdesigns begann er dort aber erst 1975 bei Helmut Lortz.[1][2][6] Ab 1977 arbeitete er als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Tageszeitungen, Magazinen und Verlagen wie Suhrkamp oder Wagenbach.[1][2] Nach Beendigung seines Studiums der Visuellen Kommunikation an der HDK arbeitete Krolow ab 1982 als freier Fotograf in den Bereichen Journalismus, Schauspielerporträt und Architektur.[1] Ab Ende der 1980er Jahre fotografierte Krolow wieder vermehrt auf Reisen und porträtierte bei Film und Theater.[5]

Seine frühen Reiseerfahrungen, und nicht zuletzt auch die Bekanntschaft mit seinem Fotografen-Kommilitonen Gerhard Vormwald, begeisterten ihn für die spätere und langjährige Arbeit mit der Fotokamera.[5] Seine Fotografien aus zahlreichen europäischen Städten, Ländern und Orten wie beispielsweise Albanien oder Wolgograd[3] wurden in vielen Tageszeitungen und Magazinen veröffentlicht – Zentrum seiner Arbeit aber wurde und blieb der KreuzbergerKiez – so auch für die Ausgaben der Kreuzberger Chronik – was sich auch in Krolows Publikationen widerspiegelt.[1][4][6] Bis zu seinem Tod wohnte er dort selbst viele Jahre lang am Chamissoplatz.[5][7]

Im Jahr 2005 erlitt Wolfgang Krolow einen Schlaganfall und war danach dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen.[5][7][8] Er starb im Alter von 69 Jahren in einem Berliner Krankenhaus.[4]

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