Skagafjörður (Gemeinde)

Die Gemeinde Skagafjörður (isl. Sveitarfélagið Skagafjörður) ist eine Gemeinde im Norden Islands in der Region Norðurland vestra. Am 1. Januar 2019 hatte die Gemeinde 3992 Einwohner. Die größten Siedlungen sind Sauðárkrókur mit 2612 Einwohnern, Hofsós mit 142 Einwohnern, Varmahlíð mit 132 Einwohnern und der Bischofssitz Hólar mit 93 Einwohnern.

Skagafjörður
(Sveitarfélagið Skagafjörður)
Basisdaten
Staat: Island Island
Region: Norðurland vestra
Wahlkreis: Norðvesturkjördæmi
Sýsla: Skagafjarðarsýsla
Einwohnerzahl: 3992 (1. Januar 2019)
Fläche: 4180 km²
Bevölkerungsdichte: 0,96 Einwohner/km²
Postleitzahl: 550, 551 (Sauðárkrókur)
560 (Varmahlíð)
565, 566 (Hofsós)
570 (Fljót)
Politik
Gemeindenummer 5200
Bürgermeister: Ársæll Guðmundsson
Kontakt
Adresse der Gemeindeverwaltung: Skagfirðingabraut 21
550 Sauðárkróki
Website: www.skagafjordur.is
Karte

65.746111111111-19.639444444444

Der Fjord Skagafjörður mit den Inseln Drangey und Málmey
Domkirche zu Hólar
Das Pakkhúsið in Hofsós

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Die Gemeinde liegt am gleichnamigen Fjord. Im Gebiet befindet sich der erloschene Zentralvulkan Tinná.[1]

Nördlich von Hofsós liegt der etwa 10 km² große See Höfðavatn. Der Fluss Héraðsvötn fließt in den Skagafjörður; er fließt östlich an Varmahlíð und den Ort Sauðárkrókur (mit dem Miklavatn) vorbei. Im Süden reicht das Gemeindegebiet bis zum Hofsjökull.

Die Gegend des Skagafjörður ist seit der Landnahme bewohnt. Eine besondere Rolle spielte der Skagafjörður während der Zeit der Sturlungar im 12. und 13. Jahrhundert. Vor allem während des Bürgerkrieges im 13. Jahrhundert fanden hier einige entscheidende Schlachten statt wie etwa Flugumýrarbrenna.

Die Gemeinde wurde am 6. Juni 1998 durch den Zusammenschluss der Stadt Sauðárkrókur (Sauðárkrókskaupstaður) mit zehn Landgemeinden gebildet:

  • Landgemeinde Skefilsstaðahreppur
  • Landgemeinde Skarðshreppur
  • Landgemeinde Staðarhreppur
  • Landgemeinde Seyluhreppur
  • Landgemeinde Lýtingsstaðahreppur
  • Landgemeinde Ríp (Rípurhreppur)
  • Landgemeinde Viðvík (Viðvíkurhreppur)
  • Landgemeinde Hólar (Hólahreppur)
  • Landgemeinde Hof (Hofshreppur) mit den am 10. Juni 1990 eingemeindeten Landgemeinden Hofsós (Hofsóshreppur) und Fell (Fellshreppur)
  • Landgemeinde Fljót (Fljótahreppur), gebildet am 1. April 1988 aus den Landgemeinden Haganes (Haganeshreppur) und Holt (Holtshreppur)

Eine große Rolle spielt der Tourismus, etwa mit dem Freilichtmuseum von Glaumbær[2].

Berühmt ist die Gegend für ihre Pferdezucht. Viele traditionsreiche und bedeutende Gestüte findet man in der Gegend wie etwa Flugumýri, Ytra-Skörðugil, Vatnsleysa, Miðsitja, Syðra-Skörðugil und Hjaltastaðir. Außerdem wird die landesweite jährliche Pferdeshow Landsmót oft am Hang Vindheimamelar bei Varmahlíð abgehalten.

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