Brive-la-Gaillarde

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Brive-la-Gaillarde
Briva
Brive-la-Gaillarde (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Corrèze (19)
Arrondissement Brive-la-Gaillarde
Kanton Hauptort von
Brive-la-Gaillarde-1
Brive-la-Gaillarde-2
Brive-la-Gaillarde-3
Brive-la-Gaillarde-4
Gemeindeverband Bassin de Brive
Koordinaten 45° 10′ N,  32′ O45.1588888888891.5333333333333
Höhe 102–315 m
Fläche 48,42 km²
Bürgermeister Philippe Nauche (PS)
Einwohner 46.630 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 963 Einw./km²
Postleitzahl 19100
INSEE-Code 19031
Website www.brive.net

Rathaus von Brive

Brive-la-Gaillarde (Briva auf Okzitanisch) ist eine Stadt und Gemeinde mit 46.630 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Südwesten Frankreichs in der RegionNouvelle-Aquitaine. Sie ist Sitz einer Unterpräfektur des DépartementsCorrèze. Bis 1919 hieß die Stadt nur Brive, umgangssprachlich wird sie nach wie vor so genannt. Der Zusatz „la Gaillarde“ (dt. etwa: die Kräftige) ist auf die Stadtbefestigung zurückzuführen, die über die Jahrhunderte hinweg allen Belagerungen standhielt.[1] Die Einwohner nennen sich Brivistes.

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Die Stadt liegt im Briver Becken am östlichen Rand des aquitanischen Beckens. Sie wird vom Fluss Corrèze durchflossen, der am Ortsende in die Vézère mündet.

Tulle, die Präfektur des Départements, liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich, Limoges rund 90 Kilometer nördlich und Périgueux ungefähr 85 Kilometer westlich.

Nachbargemeinden von Brive-la-Gaillarde sind Ussac im Norden, Malemort-sur-Corrèze im Nordosten, Cosnac im Südosten, Jugeals-Nazareth und Noailles im Süden, Chasteaux und Lissac-sur-Couze im Südwesten sowie Saint-Pantaléon-de-Larche im Westen.

Der Lac du Causse befindet sich etwa zehn Kilometer südwestlich der Stadt.

Brive-la-Gaillarde hieß im Altertum Briva Curretia und war eine Stadt der Lemoviken.[2] Der an einer Brücke über die Corrèze gelegene Ort hatte strategische und wirtschaftliche Bedeutung. 407 begann Martin l’Espagnol mit der Christianisierung der Region. Auf seinem Grab wurde Ende des 5. Jahrhunderts die Stiftskirche Saint-Martin errichtet. 584 wurde in Brive Gundowald zum König von Aquitanien erwählt.

Die Siedlung lag im Mittelalter im Einflussbereich der Vizegrafen von Turenne und der Herren von Malemort. 1225 wurde sie von Ludwig VIII. zum Konsulat erhoben und bis zur französischen Revolution von Konsuln verwaltet. Schon im 12. Jahrhundert bestand eine Stadtmauer rund um den Kirchenbezirk. 1430 wurde eine neue Mauer von 1430 Metern Länge mit sieben Tortürmen errichtet. Der starken Befestigung verdankt Brive den Beinamen la gaillarde (deutsch: die Kräftige). Der Verlauf der Mauern wird heute durch die großen Boulevards markiert.

Ab 1730 wurde das Areal um den heutigen Marktplatz trockengelegt und die Corrèze kanalisiert. 1860 erhielt Brive Anschluss an das französische Eisenbahnnetz.

Da im Juni 1940 Millionen Menschen aus Nordfrankreich vor den heranrückenden Soldaten der deutschen Wehrmacht flohen, stieg die Einwohnerzahl von Brive vorübergehend von 30.000 auf 100.000 Personen an.[3] Während des Zweiten Weltkriegs war die Stadt von der Wehrmacht besetzt. Als erste Stadt konnte sich Brive am 15. August 1944 aus eigener Kraft von der deutschen Besatzung befreien.

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