Beauvernois

Beauvernois ist eine französischeGemeinde im DépartementSaône-et-Loire in der RegionBourgogne-Franche-Comté. Sie gehört zum ArrondissementLouhans und zum KantonPierre-de-Bresse. Der Ort hat 108 Einwohner (Stand 1. Januar 2018), sie werden Belvernoisiens, resp. Belvernoisiennes genannt. Es taucht aber auch die Bezeichnung Beauvénais und Beauvénaises auf[1].

Beauvernois
Beauvernois (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Saône-et-Loire (71)
Arrondissement Louhans
Kanton Pierre-de-Bresse
Gemeindeverband Bresse Nord Intercom’
Koordinaten 46° 50′ N,  27′ O46.8344444444445.4441666666667
Höhe 191–218 m
Fläche 8,83 km²
Einwohner 108 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 71270
INSEE-Code 71028

. . . Beauvernois . . .

Error: imagemap_invalid_desc Beauvernois ist die östlichste Gemeinde des Departements Saône-et-Loire. Sie liegt in der Landschaft der Bresse im Tal der Brenne[2], die das nördliche Gemeindegebiet streift. Die Brenne teilt sich in dieser Gegend in mehrere Arme, die teilweise künstlich angelegt worden waren, um Mühlen zu betreiben und Étangs zu bewirtschaften. Durch die Gemeinde fließt eigentlich ein Seitenarm namens Le Grand Fossé (der große Graben). Von Südosten her, aus der Gemeinde La Chaux-en-Bresse durchfließt La Chaux[3] das gesamte Gemeindegebiet und bildet im letzten Teilstück die Grenze zu Mouthier-en-Bresse, um in die Brenne zu münden. Beauvernois ist die östlichste Gemeinde des Département Saône-et-Loire und grenzt auf drei Seiten an das Département Jura. Lediglich im Westen verläuft eine gemeinsame Grenze mit Mouthier-en-Bresse im selben Département.

Als Besonderheit liegt innerhalb der Gemeindegrenzen die gesamte Gemeinde Chêne-Sec mit einer Fläche von 73 Hektaren und einer kurzen gemeinsamen Grenze zu Rye und zwei Enklaven. 1833 wurde diese Gemeinde mit Beauvernois zusammengelegt, wurde jedoch im selben Jahr wieder rückgängig gemacht. Diese Tatsache führt zu einigen absurden Besonderheiten. Navigationsgeräte sind durcheinander, Lieferanten hilflos. Die beiden Gemeinden gehören verschiedenen Départements an, so befindet sich links der Straße das Département Jura und rechts der Straße das Département Saône-et-Loire und umgekehrt. Selbst die Einwohner wissen nie genau, auf welchem Gemeindegebiet sie sich befinden. So fährt der jurassische Postbote auf derselben Straße, wie derjenige von Saône-et-Loire, und zwei Müllfahrzeuge fahren ihre Route und natürlich auch verschiedene Schulbusse. Zwar funktioniere das recht ordentlich, ob aber die doppelten Ausgaben gerechtfertigt seien, fragt sich auch der Maire von Beauvernois. Immerhin wird für das gesamte Gebiet Strom und Wasser aus dem Jura geliefert, aber das Problem des Internets scheint noch nicht gelöst zu sein: Während Chêne-Sec und damit auch der Weiler Tillerey mit modernem ADSL bedient werden, müssen sich die Einwohner von Beauvernois und seinen Weilern mit 512Kb/sec zufriedengeben… oder haben gar keinen Internetempfang![4]

Die Gemeinde war immer dünn besiedelt und stark landwirtschaftlich geprägt und weist heute lediglich im Südwesten einige Waldflächen auf. Sonst finden sich lediglich Pappelplantagen. Die Gemeinde wird von keiner wichtigen Straße erschlossen, lediglich ganz im Süden streift die Départementsstraße D323 das Gemeindegebiet, wird im Département Jura zur Départementsstraße D1[5]. Sie liegt auf der Trasse einer Römerstraße, die von Bellevesvre nach Sellières und Poligny führte. Zur Gemeinde gehören folgende Weiler und Fluren: Bas, Bigueures, Champagne, Charmettes, Fouilles, Perode, Quemine, Tillerey.[6]

Kirche von der Mairie gesehen

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